Theater

In-Haus Wasserturm

Kalker Hauptstraße 55, 51103 Köln-Kalk

Highlights

  • Der In-Haus Wasserturm in Köln-Kalk wird als Veranstaltungsstätte genutzt.

Tipps

  • Das Angebot umfasst rassismuskritische Führungen zur Auseinandersetzung mit der Dauerausstellung.
  • Ein Audioguide sowie literarische Interventionen ergänzen das Besuchserlebnis.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug zum In-Haus Wasserturm in Köln-Kalk

Das In-Haus Wasserturm in Köln-Kalk ist eine vielseitige Veranstaltungsstätte, die als Ort für kulturellen Austausch und gesellschaftliche Auseinandersetzung dient. Die Institution versteht sich als Raum, in dem aktuelle Diskussionen rund um die Öffnung von Institutionen und die Förderung von Diversity einen zentralen Platz einnehmen. Unter der Leitung von Carla de Andrade Hurst wird Diversität nicht nur als Thema, sondern als kontinuierlicher Prozess und Motto innerhalb der Institution gelebt.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit liegt in der kritischen Reflexion und der Rassismuskritik. Ziel ist es, historisch und strukturell tief verankerte Denkmuster zu durchbrechen. In diesem Kontext finden Formate wie die „Cologne Crossroads Conversations“ statt, bei denen Stimmen aus der Wissenschaft, der Museumspraxis und der dekolonialen Kulturarbeit zusammenkommen, um kritische Perspektiven zu diskutieren.

Die Veranstaltungsstätte engagiert sich zudem in der Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Akteuren, wie etwa dem Rautenstrauch-Joest-Museum. Hierbei wird das Konzept eines Museums als aktiver Teil einer demokratischen Gesellschaft verfolgt, das Raum für Menschen und die Verhandlung gesellschaftlicher Themen bietet. Konkrete Maßnahmen umfassen die Konzeption rassismuskritischer Führungen, die darauf abzielen, bestehende Ausstellungen kritisch „gegenzulesen“.

Neben Diskursen und Führungen setzt das In-Haus Wasserturm auf künstlerische und literarische Interventionen. So werden Lesungen und Audioguides organisiert, die online oder in Publikationen zur Verfügung stehen. Ein besonderes Anliegen ist dabei die thematische Neuausrichtung von Ausstellungen: Anstatt Objekte kolonialer Gier zu fokussieren, soll die Zerstörung von Wohnvierteln, Sprachen und Menschen sowie die Entweihung heiliger Orte und menschlicher Werte thematisiert werden.

Darüber hinaus bietet die Institution Unterstützung bei der Suche nach Kursen, sei es im eigenen Zentrum oder in anderen Schulen in der Umgebung, und begleitet Interessierte bei jedem Schritt dieses Prozesses.

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