Wanderweg

Harzer Grauwacke HWN 61

P57H+CR, 06493 Ballenstedt

Highlights

  • Harzer Grauwacke HWN 61 in Ballenstedt: Seit 1992 modern aufbereitet für hochwertigen Edel­splitt durch Mittel­deutsche Bau­stoffe.
  • Rollstuhlgerechter Zugang und Parkplatz ermöglichen barrierefreien Besuch der Steinbruch-Anlage mit Aussichtsplattform und Infotafel.
  • Die Grauwacke stammt aus dem Harz und wird im Steinbruch nahe Ballenstedt industriell klassifiziert und verarbeitet.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen barrierefreien Besuch des Geländes mit angepassten Wegen und Flächen.
  • Ein 8 Meter hoher hölzerner Aussichtsturm bietet eine Aussicht über die umliegende Landschaft und die Ruine Scharzfels.
  • Die Stempelstelle 151 befindet sich direkt an den Resten der mittelalterlichen Burgruine Scharzfels auf einem Dolomitfelsen.

Eigenschaften

Outdoor Ganzjährig

Wanderweg Harzer Grauwacke HWN 61 Ballenstedt

Der Harzer Grauwacke HWN 61 in Ballenstedt ist ein faszinierender Aussichtspunkt und geologisches Highlight im Herzen des Harzes. Hier wird die markante, graue Harzer Grauwacke – ein typisches Gestein der Region – in ihrer natürlichen Form präsentiert. Der Steinbruch bietet nicht nur Einblicke in die erdgeschichtliche Vergangenheit, sondern auch eine moderne Aufbereitungsanlage, die seit den 1990er-Jahren betrieben wird. Besonders sehenswert ist die von der Mitteldeutschen Baustoffe GmbH errichtete Anlage, die den Abbau und die Klassifizierung des Gesteins ermöglicht.

Der Weg zum Harzer Grauwacke HWN 61 führt durch eine landschaftlich reizvolle Umgebung und verbindet sich nahtlos mit anderen historischen und kulturellen Stätten der Region. Direkt in der Nähe liegt die Ruine Scharzfels, eine mittelalterliche Burganlage, die auf einem Dolomitfelsen thront und auf etwa 150 Metern Höhe über dem Tal erhebt. Die Ruine bietet nicht nur einen spektakulären Blick über die Umgebung, sondern auch einen historischen Stempelpunkt (HWN 151) für Wanderer. Die Verbindung dieser beiden POIs macht den Besuch besonders abwechslungsreich.

Für Naturliebhaber und Geologie-Interessierte ist der Steinbruch ein ideales Ziel, um die Besonderheiten der Harzer Grauwacke zu studieren. Die Regionalverband Harz und lokale Vereine wie der Harzklub Zweigverein Ballenstedt sowie die AFG Harz haben gemeinsam eine Aussichtsplattform mit Informationsschildern eingerichtet. Diese ermöglicht es Besuchern, die Gesteinsformationen aus nächster Nähe zu betrachten und gleichzeitig die weite Aussicht über die umliegende Landschaft zu genießen. Besonders die Kombination aus industrieller Nutzung und natürlicher Schönheit macht diesen Ort einzigartig.

Der Harzer Grauwacke HWN 61 ist nicht nur ein geologisches Phänomen, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in der Region. Die Umgebung lädt zu Erkundungen ein, etwa zum Wilhelmsblick oder zur Burgruine Grillenburg, die beide als weitere Stempelstellen (HWN 66 bzw. HWN 208) im Harz-Wanderweg-Netzwerk geführt werden. Der Weg durch das Eckerloch – einer der schönsten Wanderwege im Harz – führt direkt an diesen Attraktionen vorbei und verbindet Natur, Geschichte und Geologie auf einzigartige Weise.

Der POI ist barrierefrei zugänglich, mit einem rollstuhlgerechten Parkplatz und Eingang, sodass er für alle Besucher geeignet ist. Ob als Teil einer längeren Wanderung oder als kurzer Ausflug in die Natur – der Harzer Grauwacke HWN 61 bietet ein authentisches Erlebnis mitten im Harz und zeigt, wie eng Industrie, Geschichte und Landschaft hier verwoben sind.

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