Galerie

Galerie Kunst Im Gang

Im Bauernfeld 18, 96129 Bamberg-Bug

Highlights

  • Galerie Kunst Im Gang zeigt Werke des 1947 geborenen Künstlers mit Atelierhausbau seit 1993 und Ausstellungsbeteiligung in Museen wie Berlin, Bayreuth und München.
  • Präsentiert werden präzise platzierte Motive, die sich zu räumlichen Landschaften verdichten – wie in der Münchner Pinakothek der Moderne 2006 gewürdigt.

Tipps

  • Die Galerie zeigt Werke des 1947 geborenen Künstlers, dessen Schaffen sich durch philosophische und theologische Bezüge sowie räumliche Kompositionen auszeichnet.
  • Die Ausstellungsstücke kombinieren oft Alltagsgegenstände oder architektonische Elemente zu poetischen Landschaften, wie sie in der Pinakothek der Moderne dokumentiert wurden.
  • Ein besonderer Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen Verschluss und Öffnung, wie sie in früheren Doppelausstellungen mit der Galerie für Zeitkunst thematisiert wurde.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie im Gang – Bamberg-Bug

Die Galerie Kunst Im Gang in Bamberg-Bug ist ein bedeutender Ort für zeitgenössische Kunst und ein lebendiger Treffpunkt für kreative Ausdrucksformen. Gegründet von dem in Bad Hersfeld geborenen Künstler Lantenhamme, der seit den 1990er-Jahren freischaffend arbeitet, bietet die Galerie eine Plattform für experimentelle und konzeptuelle Werke. Sein Schaffen, das sich durch präzise Kompositionen und räumliche Arrangements auszeichnet, wurde international wahrgenommen – etwa in Museen und Sammlungen in Bayreuth, Berlin, Elbląg oder Erfurt. Besonders hervorgehoben wurde seine Arbeit 2006 in der Graphischen Sammlung der Pinakothek der Moderne in München, wo die Kuratorin el Semff seine Werke als „Landschaften aus definierten Umräumen“ beschrieb.

Die Ausstellungen in der Galerie verbinden oft unterschiedliche künstlerische Perspektiven und thematische Schwerpunkte. Neben Lantenhammes eigenem Werk präsentiert die Galerie auch Positionen von Künstlern wie Irmel Droese oder Wiltrud Kuhfuß & Susanne Voss, die sich mit gesellschaftlichen und ästhetischen Fragestellungen auseinandersetzen. Besonders bemerkenswert ist die Zusammenarbeit mit dem INSTITUT/INFuG und der Galerie für Zeitkunst, die in Doppelausstellungen wie „Verschluss/Öffnung“ oder „Segantinis Hütte“ neue Diskurse ermöglicht. Diese Kooperationen unterstreichen den Anspruch der Galerie, Kunst als dynamischen Prozess zu begreifen, der über reine Präsentation hinausgeht.

Der Name „Kunst Im Gang“ spiegelt den Charakter des Ortes wider: Kunst wird hier nicht statisch ausgestellt, sondern als fließender, dialogischer Prozess erfahrbar. Die Werke des Künstlers und der Gastkuratoren laden dazu ein, Räume neu zu begreifen – sei es durch minimalistische Installationen, fotografische Serien oder konzeptuelle Arbeiten, die den Betrachter zum Mitdenken anregen. Besonders die Verbindung von Philosophie und bildender Kunst, wie sie Lantenhammes Werk prägt, macht die Galerie zu einem besonderen Ort für alle, die sich für zeitgenössische Kunst und ihre gesellschaftliche Relevanz interessieren.

Die Galerie Kunst Im Gang ist damit nicht nur ein Ausstellungsort, sondern auch ein Ort der Begegnung zwischen Kunst, Theorie und Publikum. Sie zeigt, wie Kunst Grenzen überwinden und neue Perspektiven eröffnen kann – stets im Dialog mit lokalen und überregionalen künstlerischen Strömungen. Wer sich für innovative künstlerische Positionen und die Auseinandersetzung mit Raum und Bedeutung interessiert, findet hier inspirierende Anregungen.

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