Museum auf der Hardt
Highlights
- Das Museum auf der Hardt zeigt auf 450 Quadratmetern Exponate aus Afrika, Asien und Ozeanien.
- Die Dauerausstellung dokumentiert die Geschichte der protestantischen Mission seit den 1830er Jahren.
- Gegründet 1920 im neuen Missionsseminar, seit 2014 Teil der Archiv- und Museumsstiftung der VEM.
Tipps
- Das Museum auf der Hardt ist jeden 1. Sonntag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, Einlass bis 30 Minuten vor Schließung.
- Führungen sind nach Vereinbarung buchbar, für Gruppen und Schulklassen gibt es spezielle Angebote.
- Fotografieren ist ohne Stativ und Blitz erlaubt, ideal für private Dokumentation der Ausstellungen.
Eigenschaften
Über Museum auf der Hardt
Das Museum auf der Hardt in Barmen, Nordrhein-Westfalen, ist ein Ort, der Besucher mit seiner kulturhistorischen Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen einlädt, sich mit der Geschichte der protestantischen Mission auseinanderzusetzen. Die Ausstellungsfläche umfasst rund 450 Quadratmeter und zeigt eine umfangreiche Sammlung ethnografischer Objekte aus Afrika, Asien und Ozeanien. Diese Exponate umfassen Alltagsgegenstände, religiöse Artefakte sowie historische Dokumente, die Einblicke in die Lebenswelten von Missionarinnen und Missionaren sowie der von ihnen aufgesuchten Gemeinschaften geben. Die Darstellung hinterfragt kritisch die Verstrickung der Missionsarbeit in koloniale Strukturen und reflektiert die Auswirkungen auf die betroffenen Kulturen.
Die Ursprünge des Museums reichen in die 1830er Jahre zurück. Aufgrund von Platzgründen wurde die ethnografische Sammlung Anfang der 1920er Jahre in das sogenannte Neue Missionsseminar auf der Hardt verlegt, wo sie zunächst gemeinsam mit der Ausbildungsstätte für Missionare untergebracht war. Seit 2014 trägt der Ort den Namen „Museum auf der Hardt“ und ist Teil der Archiv- und Museumsstiftung der VEM. Die Sonderausstellungen thematisieren unter anderem aktuelle geschichtspolitische Fragestellungen sowie zeitgenössische Kunst mit kirchlichem Bezug. Eine besonders bemerkenswerte Sonderausstellung befasste sich beispielsweise mit dem Völkermord in Ruanda und erhielt von Besucherinnen und Besuchern große Aufmerksamkeit.
Das Museum öffnet jeden ersten Sonntag im Monat und bietet freien Eintritt, wobei Spenden gerne gesehen sind. Führungen sind nach Vereinbarung möglich und runden das Angebot ab. Neben dem kulturellen Programm zeichnet sich das Gelände durch einen botanischen Garten aus, der von Gästen als besonders schön und vielfältig wahrgenommen wird. Die Außenanlagen laden zum Verweilen ein und ergänzen das museale Erlebnis durch eine ruhige und naturnahe Umgebung. Die Anreise ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut möglich, wobei eine Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe liegt.
Das Museum auf der Hardt wird durchweg positiv bewertet, mit einem Durchschnitt von 5 von 5 Sternen auf Grundlage zahlreicher Bewertungen. Neben dem kulturellen Angebot wird auch die Qualität der gastronomischen Versorgung und der Tagungsräume hervorgehoben, was es zu einem Ort macht, der sowohl für kulturelle Interessierte als auch für Bildungsveranstaltungen attraktiv ist. Fotografien sind im Museum für private Zwecke erlaubt, sofern ohne Stativ und Blitzlicht aufgenommen. Die klare inhaltliche Aufbereitung der Themen und die ruhige Atmosphäre machen den Ort zu einem empfehlenswerten Ausflugsziel in der Region Wuppertal.