Kirche/Kloster

Dankeskirche

Kielkoppelstraße 51, 22149 Hamburg

Highlights

  • Die evangelisch-lutherische Dankeskirche in Hamburg-Rahlstedt-Ost wurde 1967 eingeweiht und steht seit 2013 unter Denkmalschutz.
  • Das Gebäudeensemble wurde von Friedhelm Grundmann im einheitlichen Stil gestaltet und liegt im Zentrum des Neubaugebiets Rahlstedt-Ost.
  • Die Kirche verfügt über eine 1971 eingeweihte Orgel von Orgelbau E. F. Walcker & Cie. mit drei Normalkoppeln.

Tipps

  • Die Dankeskirche liegt zentral in Rahlstedt-Ost und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
  • Das Gebäude ist unter Denkmalschutz gestellt, Besichtigungen außerhalb von Gottesdiensten sind möglich.
  • Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur und Sakralbau in Hamburg: Die Dankeskirche erkunden

Die evangelisch-lutherische Dankeskirche befindet sich im Hamburger Stadtteil Rahlstedt-Ost und zählt zu den markanten Sakralbauten der Nachkriegszeit. Direkt im Zentrum des von 1960 bis 1966 nach Plänen von Ernst May entstandenen Neubaugebiets gelegen, ist sie Teil eines umfassenden Gemeindekomplexes, der auch Pastoraten, ein Gemeindehaus, einen Kindergarten und ein Mitarbeiterhaus umfasst. Der gesamte Baubestand wurde von Friedhelm Grundmann in einem einheitlichen architektonischen Stil entworfen. Seit 2013 steht die Kirche unter Denkmalschutz. Die Einweihung der Dankeskirche fand am 3. Dezember 1966 statt. Das Gebäude besticht durch seine klare, moderne Formensprache: Das Hauptgebäude ist asymmetrisch gehalten und verfügt über ein einzelnes Nebenschiff. Der Kirchturm ist räumlich vom Hauptbau getrennt und leicht in Richtung Straße vorgezogen. Die verwendeten Materialien im Innenraum – Sichtbeton, Holz und Bronze – unterstreichen den reduzierten, schlichten Charakter des Entwurfs. Die Prinzipalstücke wie Altar, Kanzel und Taufbecken stammen von H. W. Peters. Ein zentrales Element des Innenraums ist das Stahlkreuz, dessen Verankerungspunkte von außen sichtbar sind. Die Beleuchtung erfolgt über ein schmales Fensterband direkt unter der Decke, das Tageslicht in den Raum leitet. Die Kirche verfügt über eine 1971 eingeweihte Orgel des renommierten Orgelbauers E. F. Walcker & Cie., die über drei Normalkoppeln verfügt. Im separaten Turm befinden sich zudem drei Glocken. Die Kirche hat in den vergangenen Jahren mehrere Veränderungen durchlaufen. Nach finanziellen Einbrüchen zu Beginn der 2000er Jahre plante die Kirchengemeinde zunächst den vollständigen Rückzug. Dank der Gründung eines Fördervereins gelang es jedoch, das Gebäude zu erhalten. 2018 wurde die Kirche im Rahmen der Stadtentwicklung in eine Kulturkirche umgewandelt, wofür verschiedene staatliche und private Förderungen zur Verfügung standen. Im Februar 2023 teilte die Kirchengemeinde mit, dass sie sich zum 31. August 2023 von der Dankeskirche sowie der angeschlossenen Kindertagesstätte trennen und den Standort an der Kielkoppelstraße aufgeben wird. Damit endet eine mehr als fünfzigjährige Gemeindegeschichte, die tief in der Entwicklung des Stadtteils verwurzelt ist. Die Zukunft des Gebäudes bleibt ungewiss, doch sein architektonischer Wert sowie seine kulturelle Bedeutung sind unbestritten.

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Häufige Fragen zu Dankeskirche

Wo befindet sich die Dankeskirche in Hamburg?
Die evangelisch-lutherische Dankeskirche liegt im Ortsteil Rahlstedt-Ost an der Kielkoppelstraße. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Seit wann ist die Dankeskirche unter Denkmalschutz?
Das Gebäude steht seit der Neufassung des Hamburger Denkmalschutzgesetzes im Jahr 2013 unter Denkmalschutz. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Warum wurde die Dankeskirche 2026 aufgegeben?
Die Kirchengemeinde teilte im Februar 2026 mit, dass sie sich zum 31. August 2026 von der Dankeskirche und der angeschlossenen Kita trennt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielt die Dankeskirche heute?
Seit 2018 dient die Dankeskirche als Kulturkirche und wird durch verschiedene Förderungen und den Förderverein erhalten. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia