Spielgelände Gleiwitzer Bogen
Highlights
- Das Spielgelände Gleiwitzer Bogen e.V. ist seit 1972 als gemeinnütziger Verein in Wandsbek aktiv.
- Es umfasst die Kindertagesstätte „Räuberhöhle“ und einen Bauspielplatz, genannt „Baui“.
- Kinder und Jugendliche finden hier Freizeitangebote, pädagogische Förderung und naturnahe Räume.
Tipps
- Das Spielgelände verfügt über ein großes, naturgetreues Außengelände mit vielfältigen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.
- Die Kindertagesstätte „Räuberhöhle“ bietet familiäre Betreuung in altersgemischten Gruppen von 2,5 bis 6 Jahren.
- Auf dem Bauspielplatz „Baui“ können Kinder an Projekten teilnehmen, kochen, Stockbrot backen oder an regelmäßigen Angeboten wie Boxtraining und Bogenschießen teilnehmen.
Eigenschaften
Über Spielgelände Gleiwitzer Bogen
Das Spielgelände Gleiwitzer Bogen in Wandsbek ist eine seit den 1970er Jahren bestehende Einrichtung, die sich aus einer Eltern- und Bürgerinitiative heraus entwickelt hat. Es befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet am südlichen Rand des Quartiers und wird von einem gemeinnützigen Verein getragen. Die Fläche umfasst über 5000 Quadratmeter und bietet sowohl ein offenes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche als auch eine Kindertagesstätte namens „Räuberhöhle“. Beide Einrichtungen ergänzen sich durch eine enge räumliche und konzeptionelle Verzahnung.
Der Bauspielplatz, von den Nutzer*innen liebevoll „Baui“ genannt, ermöglicht Kindern und Jugendlichen altersübergreifend vielfältige Aktivitäten im Freien. Neben klassischen Spielmöglichkeiten wie Holzhüttenbau oder Stockbrotbacken gibt es regelmäßige Angebote wie Boxtraining, Hallensoccer oder Bogenschießen. Auch die Teilnahme an Ferienprogrammen, Ausflügen oder spezifischen Jugendarbeitsgruppen wird gefördert. Die Außenanlagen sind naturnah gestaltet und laden zum Entdecken, Bewegen und Kreativsein ein. Die Einrichtung versteht sich zunehmend als Familienzentrum und öffnet sich damit über den klassischen Bauspielplatzgedanken hinaus.
Die Kindertagesstätte „Räuberhöhle“ bietet Plätze für bis zu 30 Kinder im Alter zwischen 2,5 und 6 Jahren. Sie verfolgt ein familienanaloges und teiloffenes Konzept, bei dem altersgemischte Gruppen im Vordergrund stehen. Pädagogisch orientiert sich die Kita an einem situationsbezogenen Ansatz mit Schwerpunkten in der interkulturellen und sprachlichen Bildung sowie in Themen wie Nachhaltigkeit, Lebenspraxis und Vorbereitung auf die Schule. Der umfangreiche Außenbereich wird dabei aktiv in die pädagogische Arbeit einbezogen. Die Räume und Flächen sind so gestaltet, dass sie den Kindern vielfältige Entdeckungs- und Lernmöglichkeiten bieten.
Das gesamte Gelände wird durch Kooperationen mit verschiedenen Institutionen und Trägern im Stadtteil ergänzt. Dazu gehören Schulen, Beratungsstellen sowie sozialpädagogische Fachkräfte aus der Straßensozialarbeit. Der Verein ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und beteiligt sich regelmäßig an Fortbildungen und Fachveranstaltungen. Die Finanzierung erfolgt durch öffentliche Mittel sowie durch Spenden, Sponsoren und Bildungsprojekte. Diese breite Basis trägt zur Qualität und Nachhaltigkeit der Arbeit vor Ort bei.
Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,7 von 5 Sternen bei Google zeigt sich die hohe Zufriedenheit der Nutzer*innen. Neben der großen Fläche und der naturnahen Gestaltung wird insbesondere die familiäre Atmosphäre sowie das engagierte Personal hervorgehoben. Die Kita gilt als ruhig gelegen, aber gut erreichbar, und wird von ehemaligen Kindern und Eltern gleichermaßen positiv bewertet. Die Corona-bedingten Einschränkungen der letzten Jahre wurden durch eine flexible und verantwortungsvolle Öffnungspraxis begleitet.