Museum Speicher
Highlights
- Das Museum Speicher zeigt heimatkundliche Exponate wie Töpferwaren, Webstühle und eine alte Dorfschule.
- Im Kellergeschoss sind eine Schnapsbrennerei, eine Schmiede und ein ehemaliges Amtsgefängnis zu sehen.
- Die Ausstellung „Not macht erfinderisch“ zeigt, wie Kriegsmaterial zu Alltagsgegenständen umfunktioniert wurde.
Tipps
- Das Museum Speicher ist mittwochs, donnerstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
- Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Eigenschaften
Über Museum Speicher
Das Museum Speicher befindet sich im rheinland-pfälzischen Speicher und bietet Einblicke in die regionale Geschichte und Kultur des Bitburger Lands. Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Räume und Etagen und zeigt Alltagsgegenstände vergangener Jahrhunderte. Zu den Exponaten zählen historische Töpferwaren, Webstühle, Spinnräder sowie verschiedene Haushaltsgeräte und Werkzeuge ehemaliger Handwerksberufe. Besucher erhalten einen anschaulichen Eindruck vom Leben und Arbeiten früherer Generationen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der kreativen Umnutzung von Kriegsmaterial zu Alltagsgegenständen, wie in der Ausstellung „Not macht erfinderisch“ dargestellt. Diese Sammlung verdeutlicht, wie die Bevölkerung der Region in schwierigen Zeiten praktische Lösungen entwickelte. Ebenfalls sehenswert ist die Präsentation regionaler Dichtungen und kunsthandwerklicher Arbeiten, ergänzt durch das „pastorale Schlafzimmer“. Dieser Raum erinnert an den einstigen Pastor München und beherbergt eine lebensgroße Tonfigur des Bildhauers Werner Wilwersch.
Weitere Räume im Kellergeschoss bieten Einblicke in eine historische Schnapsbrennerei, eine alte Schmiede und das ehemalige Amtsgefängnis, das im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzraum diente. Diese Bereiche verdeutlichen die Vielschichtigkeit des Museums und ermöglichen einen umfassenden Blick auf das Leben in früheren Jahrhunderten. Der Eintritt ins Museum ist frei, Spenden werden jedoch gerne entgegengenommen. Führungen sind nach Absprache möglich.
Das Museum ist Teil des Projekts „Straßen der Römer“, das verschiedene kulturelle und historische Standorte in der Region miteinander verbindet. Es die lokale Geschichte hautnah zu erfahren und den Alltag vergangener Zeiten nachzuvollziehen. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison, das Museum ist an festgelegten Tagen in der zweiten Tageshälfte geöffnet sowie nach Vereinbarung erreichbar.