Ausflug Natur

Kevenhüll

92339 Beilngries

Highlights

  • Kevenhüll ist ein Gemeindeteil von Beilngries im Landkreis Eichstätt und liegt im Naturpark Altmühltal.
  • Die erste urkundliche Erwähnung von Kevenhüll stammt aus dem Jahr 1072 mit der Weihe einer Kirche durch Bischof Gundekar II.
  • Im Zuge der Säkularisation kam Kevenhüll 1802 an Ferdinand III. von Toskana und 1806 an Bayern.

Tipps

  • Kevenhüll ist über die Kreisstraße EI 21 von Beilngries aus erreichbar.
  • Der Ort liegt im Naturpark Altmühltal, ideal für Naturbeobachtungen und Wanderungen.
  • Parkplätze sind im Ortskern begrenzt, eine frühzeitige Anreise wird empfohlen.

Eigenschaften

Ganzjährig

Naturausflug in Kevenhüll bei Beilngries entdecken

Kevenhüll ist ein reizvoller Gemeindeteil der Stadt Beilngries im herzoglichen Bayern, eingebettet in die malerische Hochfläche der südlichen Frankenalb innerhalb des Naturparks Altmühltal. Gelegen östlich des Sulztales, westlich der Weißen Laber und nördlich des Main-Donau-Kanals, bietet der Ort eine idyllische Mischung aus ländlicher Tradition und naturnahem Erlebnis. Die etwa 1407 Hektar große Gemarkung umfasst neben Kevenhüll auch den Ortsteil Oberndorf sowie Teile der umliegenden Landschaft, die von landwirtschaftlicher Nutzung und wertvollen Naturschutzflächen geprägt ist. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück – erstmals urkundlich erwähnt wurde „Chebenhüle“ im Mittelalter, als Bischof Gundekar II. von Eichstätt eine Kirche weihte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Herrschaftsverhältnisse mehrfach; unter anderem gehörte Kevenhüll zum Hochstift Eichstätt, später kamen verschiedene adelige Familien und Klöster als Grundherren hinzu. Auch der Deutschordenshaus in Obermässing, das Benediktinerkloster Plankstetten und das Zisterzienserkloster Seligenporten hielten zeitweise Anteile an der Ortschaft. Im Zuge der Säkularisation gelangte Kevenhüll zunächst an Großherzog Ferdinand III. von Toskana und später endgültig an das Königreich Bayern. Nach verschiedenen administrativen Umstellungen wurde der Ort schließlich ein Teil der Stadt Beilngries. Ein besonderes kulturelles Highlight ist die katholische Pfarrkirche St. Ulrich, die eng mit der regionalen Kirchengeschichte verbunden ist. Der Ort gehörte ursprünglich zur Urpfarrei Kottingwörth und später zur Frühmesse in Ottmarin. Die Kirche steht als sakraler Mittelpunkt für die gläubige und kulturelle Identität der Gemeinde. Historische Gebäude und Strukturen im Ort erinnern bis heute an die bewegte Vergangenheit, darunter das um das Jahr 1745 erbaute Schulhaus, das auf eine möglicherweise noch ältere Schultradition im 16. Jahrhundert zurückgeht. Die Landschaft rund um Kevenhüll lädt zu Wanderungen, Radtouren und Naturbeobachtungen ein. Die friedvollen Weiler, die offene Felder und Wälder prägenden Flächen sowie die Nähe zum Altmühltal machen den Ort zu einem idealen Ausflugsziel für Naturliebhaber. Die Region ist bekannt für ihre artenreiche Flora und Fauna, was Kevenhüll zu einem lohnenswerten Stopp für alle macht, die die unberührte Schönheit des Naturparks Altmühltal entdecken möchten. Die Flurbereinigung hat das Erscheinungsbild des Ortes nachhaltig geprägt und die landwirtschaftliche Nutzung bis heute gefördert.

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Häufige Fragen zu Kevenhüll

Wo liegt Kevenhüll?
Kevenhüll liegt östlich des Sulztales, westlich der Weißen Laber und nördlich des Main-Donau-Kanals im Naturpark Altmühltal. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Zu welcher Stadt gehört Kevenhüll?
Kevenhüll ist ein Gemeindeteil der Stadt Beilngries im Landkreis Eichstätt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wie groß ist die Fläche von Kevenhüll?
Die Gemarkung Kevenhüll umfasst eine Fläche von etwa 1407 Hektar. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche benachbarten Gemarkungen hat Kevenhüll?
Zu den benachbarten Gemarkungen zählen Raitenbuch, Mallerstetten, Ottmaring, Beilngries, Biberbach, Plankstetten und Wallnsdorf. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia