Ruine

Seidel-Schacht

Hans-Seidel-Schacht 1, 06311 Helbra

Highlights

  • In Helbra wurde 1880 die Kochhütte als zweite Großhütte errichtet.
  • Die Mansfeldsche Gewerkschaft förderte ab 1852 Kupferschiefer und baute leistungsstarke Schachtanlagen.
  • Zur Verarbeitung der gewonnenen Erze dienten Hütten wie die Eckardthütte und später die Krughütte.

Tipps

  • Vorherige Anmeldung fuer Fuehrungen empfohlen
  • Bargeld fuer Eintritt und Services bereithalten

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ruine Seidel-Schacht in Helbra entdecken

Der Seidel-Schacht in Helbra ist ein ehemaliger Schacht des bedeutenden Mansfelder Bergbaus und zählt heute zu den interessanten Kultur- und Ruinen-Punkten in der Region. Als Teil des ehemaligen Montanunternehmens Mansfeld, das über mehr als ein Jahrhundert lang Kupfer, Silber und andere NE-Metalle aus Kupferschiefer gewann, hat der Seidel-Schacht eine historische Tiefe, die weit in die Vergangenheit reicht. Helbra liegt im Kreis Mansfeld-Südharz im Bundesland Sachsen-Anhalt und war ein wichtiger Standort der Bergbauaktivitäten des Unternehmens. Die Geschichte des Bergbaus im Mansfelder Raum reicht bis ins Mittelalter zurück. Bereits seit dem 13. Jahrhundert wurde Kupferschiefer im Bergbau gefördert und in Hütten verarbeitet. Im Laufe der Zeit vereinigten sich die kleinen Bergwerke zu größeren Gewerkschaften, die bis ins 19. Jahrhundert hinein maßgeblich den Bergbau bestimmten. 1852 entstand die Mansfeldsche Kupferschieferbauende Gewerkschaft, die neue, leistungsstarke Schachtanlagen errichtete, darunter auch den Seidel-Schacht. Diese Schächte dienten nicht nur der Erzförderung, sondern auch der Wasserhaltung und Bewetterung der unterirdischen Bergwerke. Der Seidel-Schacht ist heute eine eindrucksvolle Ruine, die den Besucher an die industrielle Vergangenheit der Region erinnert. Die sichtbaren Überreste der Schachtausrüstung und der Förderanlagen vermitteln einen authentischen Eindruck vom ehemaligen Bergbaubetrieb. Obwohl der Schacht nicht mehr in Betrieb ist, bleibt er ein Zeugnis der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Mansfelder Bergbauindustrie. Die Anlage steht exemplarisch für die industrielle Kultur der Region und lädt zu einer spannenden Zeitreise ein. Als Ausflugsziel bietet der Seidel-Schacht nicht nur Einblicke in die Bergbaugeschichte, sondern auch in die Landschaft rund um Helbra. Die Ruine ist von Natur und ländlichem Flair umgeben und lädt zu Spaziergängen und Entdeckungstouren ein. Der Ort eignet sich besonders für Besucher, die sich für Industriekultur und regionale Geschichte interessieren. Die Atmosphäre des stillgelegten Schachts vermittelt Respekt vor der Arbeit der Bergleute und der technischen Leistungsfähigkeit früherer Jahrhunderte. Der Seidel-Schacht in Helbra ist somit ein lohnendes Ziel für alle, die Geschichte mit eigenen Augen erleben möchten. Die Kombination aus Kultur, Geschichte und Natur macht diesen Ort zu einem besonderen Highlight in der Region Mansfeld-Südharz. Der Standort erinnert eindrucksvoll an die Bedeutung des Bergbaus als Wirtschaftszweig und Kulturgut und lädt dazu ein, die Spuren der Vergangenheit auf sich wirken zu lassen.

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Häufige Fragen zu Seidel-Schacht

Was ist der Seidel-Schacht in Helbra?
Der Seidel-Schacht ist eine ehemalige Bergwerksanlage im Mansfelder Revier, die zur Gewinnung von Kupferschiefer diente. Er wurde im Zuge der industriellen Expansion des Mansfelder Bergbaus errichtet. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wann wurde der Seidel-Schacht in Betrieb genommen?
Der Seidel-Schacht wurde um 1866 als Teil der Mansfeldschen Gewerkschaft in Betrieb genommen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Funktion hatte der Seidel-Schacht?
Der Seidel-Schacht diente hauptsächlich der Förderung von Kupferschiefer im Mansfelder Bergbaugebiet. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia