Zur Heiligen Familie
Eigenschaften
Über Zur Heiligen Familie
Die Kirche „Zur Heiligen Familie“ in Berchtesgaden-Oberau ist eine bedeutende sakrale Baukunst des frühen 20. Jahrhunderts und zählt heute zu den denkmalgeschützten Kirchen des Landkreises Berchtesgadener Land. Als Pfarrkirche der römisch-katholischen Pfarrei Heilige Familie Au im Pfarrverband Stiftsland Berchtesgaden belegt sie eine zentrale Rolle im kirchlichen Leben der Region. Die Kirche wurde nach Entwürfen des Architekten Franz Rank errichtet und im Jahr 1911 feierlich durch Erzbischof Franziskus von Bettinger geweiht.
Das Gebäude selbst zeugt von einer sorgfältigen und kunstvollen Planung. Der Hochaltar, eine Stiftung des bayerischen Prinzregenten Luitpold, wurde von Theodor Kolmsperger geschaffen, während das Altarbild sowie der Leonhardaltar von seinem Sohn Waldemar Kolmsperger junior stammen. Die Orgel verdankt ihre Existenz Rudolf Kriß sen., dem damaligen Besitzer des Hofbräuhauses Berchtesgaden. Besonders auffällig ist auch das kunstvolle Eisengitter, das aus der historischen Stiftskirche Berchtesgaden stammt und einen weiteren kulturellen Bezug innerhalb des Ortes darstellt.
Die Kirche ist nicht nur ein Ort der Frömmigkeit, sondern auch Schauplatz kirchlicher und kultureller Veranstaltungen. Ihre klare Architektur und liebevolle Ausstattung machen sie zu einem beliebten Rahmen für Feierlichkeiten wie Hochzeiten, was regelmäßig von Besuchern besonders hervorgehoben wird. Mit einem durchschnittlichen Google-Rating von 4,9 von 5 Sternen genießt die Kirche einen hervorragenden Ruf bei Besuchern, die sie als „sehr schön“ und „beeindruckend“ beschreiben.
Die Pfarrei Heilige Familie Au ist aktiv in der Gemeindearbeit verankert und betreut neben der Hauptkirche auch die Filialkirche Franziskus in der Restener Siedlung Buchenhöhe. Seit 2015 ist sie Teil des Pfarrverbands Stiftsland Berchtesgaden, der sich aus mehreren Pfarreien zusammensetzt und regional eine tragende Rolle im kirchlichen Leben spielt. Dadurch wird auch die enge Verzahnung der Kirche mit dem geistlichen und kulturellen Leben der Region unterstrichen.