Denkmal/Gedenkstätte

Max Herrmann

Werner Str. 178, 59192 Bergkamen

Highlights

  • Max Herrmann war Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung in Bergkamen.
  • Sein Stolperstein wurde am 15. Dezember 2021 vor seinem letzten Wohnsitz verlegt.
  • Er wird durch das Erinnerungsprojekt des Künstlers Gunter Demnig ehrenhaft gedacht.

Tipps

  • Stolpersteine in Bergkamen erinnern an Opfer der NS-Verfolgung zwischen 1933 und 1945 und sind vor den letzten Wohnsitzes verlegt.
  • Die Gedenksteine werden durch Spenden finanziert und von einem lokalen Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum betreut.
  • Schulen in Bergkamen beteiligen sich aktiv an der Dokumentation und Vermittlung der Geschichte der Stolperstein-Opfer.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Max Herrmann in Bergkamen entdecken

Der Gedenkort „Max Herrmann“ in Bergkamen ist ein Stolperstein im Rahmen des international bekannten Erinnerungsprojekts des Künstlers Gunter Demnig. Er erinnert an das Schicksal des nach 1933 verfolgten Bergkameners Max Herrmann, der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde. Die Verlegung des Stolpersteins erfolgte im Zuge der Bemühungen engagierter Bürgerinnen und Bürger, die Opfer der Zeit des Nationalsozialismus in der Stadtgemeinschaft wieder sichtbar zu machen. Die Gedenksteine sind an den letzten bekannten freiwilligen Wohnsitz des Betroffenen vor der Verfolgung gestellt, sofern dieser Ort heute noch existiert.

Die Initiative „Bergkamener Stolpersteine“ wurde gemeinsam vom gleichnamigen Arbeitskreis und dem Stadtmuseum Bergkamen getragen. Ziel war es, die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur langfristig zu bewahren und die Auseinandersetzung mit dieser Zeit auch jüngeren Generationen nahezubringen. Die Stadt Bergkamen hat den Verlegungen der Stolpersteine auf öffentlichem Grund einstimmig zugestimmt. Die Finanzierung erfolgt durch Spenden, wobei Schulen aktiv in die Recherche und das Gedenken einbezogen werden. So tragen auch lokale Bildungseinrichtungen zur Aufarbeitung der Geschichte bei.

Der Stolperstein für Max Herrmann ist Teil eines größeren gesamtdeutschen und europäischen Gedenkens. Mit über 100.000 verlegten Steinen in rund 1.800 Orten ist das Stolperstein-Projekt das größte dezentrale Mahnmal der Welt. In Bergkamen wurden bisher mehrere Verlegungen durchgeführt, bei denen insbesondere auch Opfer der NS-Euthanasieprogramme sowie Kinder gedacht wurden. Die Beteiligung der Schulen verdeutlicht den Bildungsanspruch des Projekts, das nicht nur erinnern, sondern auch sensibilisieren möchte.

Die Dokumentationen zu den einzelnen Schicksalen, darunter auch das von Max Herrmann, werden vom Organisationsteam zur Verfügung gestellt und können interessierten Bürgerinnen und Schulen als PDF zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, über die WDR-App „Stolpersteine NRW“ alle Gedenksteine in der Region digital zu erkunden. Damit wird die Geschichte vor Ort erfahrbar und ermöglicht einen direkten Zugang zur Erinnerungskultur in Bergkamen im Kreis Unna, Nordrhein-Westfalen.

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Häufige Fragen zu Max Herrmann

Wer war Max Herrmann in Bergkamen?
Max Herrmann war ein Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung in Bergkamen. Er wurde im Rahmen des Stolperstein-Projekts gedacht, das Opfer der NS-Zeit ehren soll. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wann wurde der Stolperstein für Max Herrmann verlegt?
Der Stolperstein für Max Herrmann wurde am 15. Dezember 2021 bei der ersten Verlegung in Bergkamen vor seinem letzten Wohnsitz eingesetzt. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wo befindet sich der Stolperstein für Max Herrmann?
Der Stolperstein für Max Herrmann befindet sich vor seinem letzten freiwilligen Wohnsitz in Bergkamen, soweit dieser ermittelt werden konnte. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welches Projekt erinnert in Bergkamen an Max Herrmann?
Max Herrmann wird im Rahmen des Stolperstein-Projekts von Gunter Demnig in Bergkamen gedacht, das von einem lokalen Arbeitskreis unterstützt wird. Stand Juni 2026.

Quelle: website