Die Weiber von Schorndorf
Highlights
- Die Schorndorfer Weiber verhinderten 1688 die Übergabe ihrer Stadt an französische Truppen.
- Unter Führung von Barbara Künkelin zwangen sie die Männer zur Verteidigung der Stadt.
- Heute ehrt die Stadt ihr Engagement mit dem Barbara-Künkelin-Preis und einer eigenen Halle.
Tipps
- Besucher der Schorndorfer Weiber sollten sich über die historische Bedeutung des Ortes informieren, insbesondere über Barbara Künkelin und den Mut der Frauen von 1688.
- Bei Interesse an Kultur und Geschichte lohnt ein Besuch der Barbara-Künkelin-Halle oder der Künkelinstraße, die an die Wegbereiterin erinnern.
- Aktuelle Veranstaltungen und Termine der Schorndorfer Weiber e.V. können über den Vereinskalender verfolgt werden, um Teil der regionalen Tradition zu werden.
Eigenschaften
Kultur-Ausflug in Schorndorf: Die Weiber von Schorndorf entdecken
Die „Weiber von Schorndorf“ sind eine in der Geschichte der Stadt verwurzelte Frauenvereinigung, die sich aus der mutigen Tat einer Frau im späten 17. Jahrhundert speist. In einer Zeit, in der Schorndorf von französischen Truppen bedroht wurde, gelang es unter der Führung von Anna Barbara Künkelin, die Bürgerinnen zu einer entschlossenen Verteidigung zu mobilisieren. Diese weibliche Initiative verhinderte die Übergabe der Stadt und führte dazu, dass die Franzosen den Rückzug antraten. Diese historische Episode prägte das Selbstverständnis der Schorndorfer Frauen und wird bis heute lebendig gehalten.
Heute setzt sich der Verein „Schorndorfer Weiber e.V.1688“ für verschiedene gemeinnützige Zwecke ein. Zu den Schwerpunkten der Arbeit gehören soziale und karitative Projekte, die Förderung der Heimatpflege sowie die Unterstützung von Kunst und Kultur in Schorndorf. Die rund 50 Mitglieder des Vereins engagieren sich ehrenamtlich und tragen bei besonderen Anlässen historische Gewänder, um die Erinnerung an die mutigen Frauen von 1688 wachzuhalten. Ihre Aktionen und Veranstaltungen dienen nicht nur der kulturellen Erinnerung, sondern auch der finanziellen Unterstützung ausgewählter Projekte mit lokalem Bezug.
Die Geschichte der „Weiber von Schorndorf“ ist untrennbar mit der Stadtgeschichte verbunden. Anna Barbara Künkelin, geborene Walch, wurde zur Symbolfigur des zivilen Widerstands. Nach dem dramatischen Ereignis von 1688 setzte sie ihr Leben lang soziale und gemeinnützige Impulse, unter anderem durch Stiftungen, die bis heute wirken. Zu ihren bekanntesten Förderlingen zählt der Philosoph Schelling. Die Stadt ehrt ihr Andenken heute mit der Benennung der Barbara-Künkelin-Halle sowie der Künkelinstraße. Seit 1983 wird zudem der Barbara-Künkelin-Preis verliehen, der Mut und soziales Engagement würdigt.
Als kultureller und historischer Akteur in Schorndorf leisten die „Weiber von Schorndorf“ einen wichtigen Beitrag zur Identitätsbildung der Stadt. Sie verbinden historische Erinnerung mit zeitgemäßem bürgerschaftlichem Engagement. Ihre Arbeit erinnert daran, dass gerade in kritischen Momenten der Geschichte zivilgesellschaftliches Handeln entscheidend sein kann – ein Motto, das bis heute von den Mitgliedern des Vereins gelebt wird.
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Häufige Fragen zu Die Weiber von Schorndorf
Wer waren die 'Weiber von Schorndorf'?
Quelle: website
Was macht der Verein 'Schorndorfer Weiber e.V.1688' heute?
Quelle: website
Wo liegt Schorndorf geografisch?
Quelle: wikipedia
Wie viele Einwohner hat Schorndorf?
Quelle: wikipedia
Was ist die Barbara-Künkelin-Halle?
Quelle: website