Kirche/Kloster

Freie evangelische Gemeinde Ihne

Gewerbegebiet Ihne 15, 58540 Meinerzhagen-Ihne

Highlights

  • 1905: Erste urkundliche Erwähnung als Posaunenchor in Ihne durch Gustav Abel und Otto Nölling gegründet.
  • 1888: Entstand aus Erweckungs-Stubenversammlungen in Ihne, Wilkenberg und umliegenden Orten nach Wilkenberg-Erweckung.
  • 1909: Bau eines Saals als Gemeindezentrum an Carl Buschs Anwesen in Wilkenberg – erste feste Versammlungsstätte.

Tipps

  • Ein Posaunenchor wurde im Jahr 1905 durch die Brüder Gustav Abel und Otto Nölling gegründet und markiert einen frühen organisatorischen Schwerpunkt der Gemeindeaktivitäten in Ihne.
  • Der erste urkundlich belegte Gemeindesaal entstand 1909 als Anbau an ein privates Anwesen in Wilkenberg und diente der wachsenden Zahl der Besucher als zentraler Versammlungsort.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral: Freie evangelische Gemeinde Ihne Meinerzhagen-Ihne

Die Freie evangelische Gemeinde Ihne in Meinerzhagen-Ihne ist ein bedeutender Ort der christlichen Spiritualität und Gemeinschaft im ländlich geprägten Raum des Märkischen Kreises. Als Teil der Freien evangelischen Gemeinden vereint sie eine lebendige Tradition mit einer weltoffenen Ausrichtung, die sich seit über einem Jahrhundert in der Region bewährt hat. Mit einem Google-Rating von 4,9 Sternen aus 21 Bewertungen gilt sie als ein Ort der Zuwendung und des Austauschs, der sowohl Gläubige als auch Neugierige anzieht.

Die Wurzeln der Gemeinde reichen bis ins Jahr 1888 zurück, als im Zuge einer religiösen Erweckungsbewegung in den umliegenden Dörfern wie Wilkenberg, Hunswinkel und Rinkscheid erste Stubenversammlungen entstanden. Diese informellen Treffen markierten den Beginn eines spirituellen Aufbruchs, der sich in den folgenden Jahrzehnten weiterentwickelte. Ein Meilenstein war die Gründung eines Posaunenchores im Jahr 1905 durch die Brüder Gustav Abel und Otto Nölling – ein Zeichen für den wachsenden Gemeinschaftssinn und die musikalische Prägung der Gemeinde. Die erste urkundliche Erwähnung der heutigen Struktur findet sich in diesem Zusammenhang.

Mit steigender Zahl der Teilnehmer:innen entschlossen sich die Verantwortlichen, den Raum für die Versammlungen zu erweitern. 1909 entstand als erster gemeinschaftlicher Bau ein kleiner Saal als Anbau an das Anwesen von Carl Busch in Wilkenberg. Verantwortliche Brüder wie August Schoppmann, Wilhelm Kalkühler, Otto Nölling und Wilhelm Korthaus als Gemeindeältester leiteten diese Phase der Institutionalisierung. Der Saal wurde zum Herzen der Gemeinde, in dem nicht nur Gottesdienste gefeiert, sondern auch Bildung, Musik und soziale Begegnungen gefördert wurden. Bis heute spiegelt dieser Ort die Verbundenheit mit den Anfängen wider.

Die Gemeinde versteht sich als offener Raum des Glaubens, der sich an biblischen Grundsätzen orientiert, wie sie in der Offenbarung des Johannes formuliert sind: *„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“*. Dieser Leitsatz prägt bis heute das Selbstverständnis – als Ort der Erneuerung, des Dialogs und der praktischen Nächstenliebe. Neben klassischen Gottesdiensten bietet die Gemeinde Bildungsangebote, musikalische Veranstaltungen und soziale Projekte an, die die Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Spiritualität lebendig halten.

Für Besucher:innen und Interessierte ist die Freie evangelische Gemeinde Ihne ein Ort der Begegnung, an dem Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen. Die harmonische Atmosphäre, die von der langjährigen Verbundenheit der Mitglieder geprägt ist, macht sie zu einem besonderen Ausflugsziel im kulturellen und sakralen Raum der Region. Wer die Geschichte der Erweckungsbewegung hautnah erleben und den Geist einer weltoffenen Glaubensgemeinschaft spüren möchte, findet hier eine Einladung zum Verweilen und Mitdenken.

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