neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)
Tipps
- Besuch der Ausstellung 'Queere Kunst in der DDR?' mit Biografien und Underground-Kultur.
- Teilnahme an der Filmvorführung 'Coming Out' mit anschließendem Gespräch mit Matthias Freihof.
- Nutzung der Führungen zu aktuellen Ausstellungen für vertiefte Einblicke.
Eigenschaften
Über neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)
Die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) ist einer der renommiertesten und mutigsten Kunstorte Berlins. Seit ihrer Gründung 1969 zeichnet sie sich durch eine basisdemokratische Struktur und ein progressives künstlerisches Programm aus. Als eingetragener Verein verfolgt die nGbK das Ziel, zeitgenössische bildende Kunst zu fördern und innovative kulturelle Formate zu entwickeln, die Raum für Diskurs und gesellschaftliche Auseinandersetzung schaffen.
Die nGbK fungiert sowohl als Ausstellungsraum als auch als Plattform für interdisziplinäre Projekte, die verschiedene Medien und künstlerische Ansätze einbinden. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen unter anderem queere Kunst, Stadtentwicklung, Archivpraktiken sowie postsozialistische Narrative. Die Vielfalt der künstlerischen Positionen spiegelt sich in den vielschichtigen Ausstellungen, Publikationen, Filmveranstaltungen und Führungen wider, die in enger Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Theoretiker*innen und Aktivist*innen entstehen.
Mit Sitz in der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin-Mitte versteht sich die nGbK als Ort des Austauschs und der Begegnung. Neben der zentralen Geschäftsstelle in Mitte betreibt die nGbK auch den Standort „station urbaner kulturen“ im Berliner Osten, der sich gezielt mit urbanen Transformationsprozessen beschäftigt. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, von lokalem Engagement und internationaler Vernetzung macht die nGbK zu einem unverzichtbaren Akteur in der Berliner Kulturlandschaft.
Das Programm der nGbK wird jährlich von den Mitgliedern auf der Hauptversammlung demokratisch beschlossen. Diese partizipative Struktur ermöglicht es, künstlerische und gesellschaftliche Impulse direkt in die Konzeption der Projekte einzubringen. Die hohe Qualität der Arbeit spiegelt sich auch in den hervorragenden Bewertungen wider, die der Verein regelmäßig von Besucher*innen erhält.
Durch ihre langjährige Arbeit hat die nGbK nicht nur eine wichtige Stimme in der deutschen Kunstszene gefunden, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Erinnerungskultur geleistet – etwa durch die Auseinandersetzung mit queeren Lebenswelten in der DDR oder durch kritische Archivprojekte. Die nGbK bleibt ein Ort, der Mut macht, Neues denkt und künstlerische Positionen sichtbar macht, die anderswo vielleicht keinen Raum fänden.