Denkmal/Gedenkstätte

Rosalie Löwenstein

Brunnenstraße 111b, 13355 Berlin

Highlights

  • Rosalie Löwenstein war eine jüdische Unternehmerin in Berlin, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde.
  • Ihr Unternehmen in Berlin-Wilmersdorf existierte über 30 Jahre und produzierte Medizingeräte.
  • Heute erinnert ein Stolperstein an Rosalie Löwenstein und ihr Schicksal im NS-Staat.

Tipps

  • Früh anreisen, da Parkplätze begrenzt sind.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Rosalie Löwenstein in Berlin entdecken

Rosalie Löwenstein ist eine bedeutende Persönlichkeit, deren Schicksal eng mit der Geschichte Berlins im 20. Jahrhundert verknüpft ist. Als jüdische Bürgerin wurde sie im Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet. Ihr Stolperstein erinnert an ihr Leben und ihre tragische Erfahrung während der Zeit des nationalsozialistischen Terrors. Stolpersteine wie dieser dienen als bleibende Mahnmale, die das Schicksal einzelner Menschen sichtbar machen, die durch die Verbrechen des NS-Regimes ihr Leben verloren. Der Stolperstein für Rosalie Löwenstein befindet sich im Berliner Stadtteil Wilmersdorf, einem Viertel im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Diese Gedenksteine sind Teil eines umfassenden Projekts, das die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachhält. In Wilmersdorf allein wurden bisher mehr als 1800 Stolpersteine verlegt, die an die Deportationen, Ermordungen und Vertreibungen jüdischer und anderer verfolgter Menschen erinnern. Jeder Stein vor dem letzten Wohnsitz eines Opfers trägt den Namen, das Geburtsdatum sowie die wichtigsten Stationen des Schicksalswegs der betroffenen Person. Rosalie Löwensteins Stolperstein ist somit nicht nur ein Zeugnis ihrer persönlichen Geschichte, sondern auch ein Teil eines größeren Erinnerungsortes, der Berlin zu einem besonderen Ort der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit macht. Die Stolpersteininitiative, insbesondere im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, dokumentiert diese Gedenksteine sorgfältig und ermöglicht über Online-Tabellen den Zugriff auf detaillierte Informationen zu den Opfern. Diese systematische Erfassung unterstreicht die Bedeutung der individuellen Erinnerungskultur in der Stadt. Der Besuch solcher Gedenkorte lädt dazu ein, innezuhalten und sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Rosalie Löwensteins Stolperstein bietet die Gelegenheit, ihre Lebensgeschichte zu erforschen und den Verlust zu würdigen, den nicht nur ihre Familie, sondern die gesamte Gesellschaft durch die Verfolgung jüdischer Menschen erlitten hat. Die Stille vor dem Ort ihres ehemaligen Zufluchtsortes wird so zu einem Moment der Reflexion und des Gedenkens. Die Stolpersteine in Berlin sind jederzeit für Besucherinnen und Besucher zugänglich und laden dazu ein, die Spuren der Geschichte in der Stadt wahrzunehmen. Sie erinnern eindringlich daran, dass hinter jeder Zahl und jedem Namen eine individuelle menschliche Tragödie steht. Rosalie Löwenstein und ihr Stolperstein in Wilmersdorf sind Teil dieses lebendigen Gedenkens – eine stumme, doch eindringliche Stimme der Erinnerung.

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Häufige Fragen zu Rosalie Löwenstein

Wer war Rosalie Löwenstein in Berlin?
Rosalie Löwenstein war eine Einwohnerin Berlins, an die ein Stolperstein im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erinnert. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wo befindet sich der Stolperstein für Rosalie Löwenstein?
Der Stolperstein für Rosalie Löwenstein befindet sich im Berliner Ortsteil Wilmersdorf, im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Was erinnert der Stolperstein für Rosalie Löwenstein?
Der Stolperstein erinnert an das Schicksal von Rosalie Löwenstein, die während des Nationalsozialismus deportiert, ermordet, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurde. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia