Kirche/Kloster

St. Matthäuskirche

10785 Berlin

Highlights

  • Die St.-Matthäus-Kirche in Berlin wurde in den 1840er Jahren im neoromanischen Stil erbaut und ist dem Evangelisten Matthäus geweiht.
  • Sie steht als einziger erhaltener historischer Bau nordöstlich vom Potsdamer Platz mitten im Kulturforum.
  • Die Kirche verfügt über eine Längsachse von Nord nach Süd und dient heute sowohl kirchlichen als auch kulturellen Zwecken.

Tipps

  • Die Kirche ist Teil des Kulturforums und leicht zu Fuß von Potsdamer Platz erreichbar.
  • Eintritt während Veranstaltungen kann kostenfrei sein, Bargeld sollte dennoch mitgenommen werden.
  • Führungen sind bei Voranmeldung möglich, insbesondere für Gruppen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kulturvolle Sakralbauten entdecken: St. Matthäuskirche in Berlin

Die St.-Matthäus-Kirche steht im Herzen Berlins, genauer im Bezirk Mitte im Stadtteil Tiergarten, und zählt zu den bedeutenden sakralen Bauten der Stadt. Errichtet in den 1840er Jahren, ist sie ein eindrucksvolles Beispiel des Neoromanik-Stils und wurde dem Evangelisten St. Matthäus gewidmet. Heute dient das denkmalgeschützte Gotteshaus nicht nur als Ort der Andacht, sondern auch als Kulturkirche und trägt damit aktiv zur kulturellen Vielfalt Berlins bei.

Die Geschichte der St.-Matthäus-Kirche beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich im damaligen südlichen Tiergartenviertel eine wohlhabende Bürgerschicht ansiedelte. Um den wachsenden geistlichen Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden, gründete sich 1843 ein Kirchbauverein unter der Leitung des Geheimen Rats Emil von Koenen. Ein Bauplatz wurde dem Verein von dem Mediziner Vetter gespendet, wodurch der Grundstein für den Bau der Kirche gelegt wurde. Die Baugenehmigung erhielt der Verein noch im selben Jahr durch den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. Der Entwurf zur Kirche stammt vom preußischen Oberbaudirektor Friedrich August Stüler, einem der führenden Architekten seiner Zeit. In Zusammenarbeit mit Hermann Alexander Wentzel entstand ein dreischiffiges Kirchengebäude, das am 17. Mai 1846 feierlich eingeweiht wurde. Der erste Pfarrer der Gemeinde war nicht Carl Büchsel, sondern ein anderer. Die Kirche mit ihrer markanten Architektur prägt bis heute das Stadtbild und steht mitten im Berliner Kulturforum – als einziger erhaltener historischer Bau im Bereich nordöstlich vom Potsdamer Platz.

Die besondere Lage der St.-Matthäus-Kirche im Stadtgefüge Berlins macht sie zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Kultur- und Kircheninteressierte. Ihre Längsachse verläuft entgegen der üblichen Orientierung von Nord nach Süd, was auf die ursprüngliche Erschließung des Baugrunds durch den Spender Vetter zurückzuführen ist. Diese Eigenart unterstreicht die enge Verzahnung von Stadtplanung und Kirchengeschichte im 19. Jahrhundert.

Heute vereint die St.-Matthäus-Kirche auf beeindruckende Weise Tradition und Moderne. Als Kulturkirche bietet sie nicht nur Raum für Gottesdienste, sondern dient auch als Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und andere kulturelle Ereignisse. Ihre sakrale und kulturelle Ausstrahlung macht sie zu einem wichtigen Anlaufpunkt im Berliner Kulturleben – mitten im lebendigen und geschichtsträchtigen Bezirk Mitte.

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Häufige Fragen zu St. Matthäuskirche

Wem ist die St.-Matthäus-Kirche geweiht?
Die St.-Matthäus-Kirche ist dem Evangelisten St. Matthäus geweiht. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wo befindet sich die St.-Matthäus-Kirche in Berlin?
Die St.-Matthäus-Kirche steht im Berliner Bezirk Mitte, im Ortsteil Tiergarten, mitten im Kulturforum. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

In welchem Stil wurde die St.-Matthäus-Kirche erbaut?
Die St.-Matthäus-Kirche wurde in den 1840er Jahren im neoromanischen Stil erbaut. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wer hat das Grundstück für die Kirche gespendet?
Das Grundstück für die St.-Matthäus-Kirche wurde 1843 vom Mediziner Vetter gespendet. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia