Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Highlights
- Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz wurde 1913–1914 nach Plänen von Oskar Kaufmann erbaut.
- Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das stark beschädigte Gebäude 1954 wiedergeöffnet.
- Seit 2021/22 trägt das Theater unter Intendant René Pollesch wieder den Namen Volksbühne.
Tipps
- Das Theater am Rosa-Luxemburg-Platz bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst und Politik.
- Interessierte sollten sich über die aktuellen Aufführungen und eventuelle Absagen im Voraus informieren.
- Bei Besuchen ist eine pünktliche Ankunft ratsam, da späte Zutritte oft nicht mehr möglich sind.
Eigenschaften
Theaterausflug zur Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin
Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin ist eines der bedeutendsten Theaterhäuser der Stadt und zählt zu den wichtigsten Kulturinstitutionen im Stadtteil Mitte. Seit ihrer Gründung im Jahr 1890 steht sie für ein demokratisches und künstlerisch progressives Bühnenverständnis. Das heutige Gebäude wurde zwischen 1913 und 1914 nach Entwürfen des Architekten Oskar Kaufmann errichtet und war ursprünglich als Volksbühne am Bülowplatz konzipiert. Mit seiner modernistischen Architektur und einer ursprünglichen Kapazität von rund 2000 Plätzen war es ein Vorzeigeprojekt der Arbeitervereine, finanziert durch Spenden der Mitglieder – sogenannte „Arbeitergroschen“.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das stark beschädigte Gebäude in den 1950er Jahren wieder aufgebaut, wobei der Wiederaufbau auf den erhaltenen Mauerbeständen basierte. In der Nachkriegszeit etablierte sich die Bühne als Ort politischen Theaters, besonders unter der Leitung von Erwin Piscator in den 1920er Jahren, der mit filmischen Mitteln und politischen Revuen neue Formen des Theaters entwickelte. In späteren Jahren prägten Persönlichkeiten wie Max Reinhardt und Frank Castorf das Profil des Hauses, ehe es nach dem Mauerfall zu einer Neuausrichtung kam. Seit der Spielzeit 2021/22 trägt das Theater unter der Intendanz von René Pollesch wieder den Namen „Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz“.
Das Programm der Volksbühne ist vielfältig und umfasst neben klassischem Schauspiel auch zeitgenössische Inszenierungen, Performance, Konzerte, Lesungen und Diskussionsrunden. Die Bühne hat sich dabei stets als Ort des kulturellen und gesellschaftlichen Austauschs verstanden. Neben der Großen Bühne gibt es den Roter Salon und den Grünen Salon, die kleineren Formate für experimentelle und interdisziplinäre Arbeiten bieten. Mit über 70 Bewertungen erreicht die Einrichtung bei Google ein durchschnittliches Rating von 4,6 von 5 Sternen. Besucher loben die interessante Architektur und das anspruchsvolle Kunstangebot, kritisieren jedoch vereinzelt das Personalverhalten.
Die Volksbühne ist nicht nur kultureller Anlaufpunkt für Berlinerinnen und Berliner, sondern auch für Theaterinteressierte aus der gesamten Region. Sie verkörpert den Geist des politischen Theaters und bleibt ein lebendiger Ort des Widerstands, der Auseinandersetzung und der Kunst – mitten im Herzen von Berlin-Mitte.
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Häufige Fragen zu Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Wann wurde die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz gegründet?
Quelle: wikipedia
Welche Rolle spielte Erwin Piscator an der Volksbühne?
Quelle: wikipedia
Wie viele Plätze hat die Volksbühne heute?
Quelle: wikipedia
Wer war der Intendant der Volksbühne nach Frank Castorf?
Quelle: wikipedia
Welche aktuellen Veranstaltungen finden in der Volksbühne statt?
Quelle: website