Galerie

Gisela Schattenburg

Babelsberger Str. 40/41, 10715 Berlin-Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Highlights

  • Gisela Schattenburg zeigt seit 2008 regelmäßig Gruppen- und Einzelausstellungen in Berlin (KunstHaus Potsdam, Galerie December) und Hannover (KUBUS, Kleine Galerie).
  • Ihre Werke waren 2024 in der Ausstellung ‚Zeichen an der Wand‘ (Berlin) und 2025 im Studio im Hochhaus (Berlin) vertreten.
  • Kataloge und Retrospektiven wie ‚Kohle-Zeichnungen + Stahl-Bausätze‘ (2024, Hannover) dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.

Tipps

  • Ein Besuch der Ausstellung im Kunstraum Waschhaus in Potsdam ermöglicht die Betrachtung von Werken, die sich mit industriellen und handwerklichen Techniken auseinandersetzen.
  • Die Dokumentation der Ausstellung ‚Zeichen an der Wand‘ in der Kleinen Galerie Berlin zeigt Ansätze zur Interaktion zwischen Architektur und künstlerischer Gestaltung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Gisela Schattenburg Berlin-Charlottenburg

Die Gisela Schattenburg ist eine bedeutende Berliner Künstlerin und Galeristin, deren Werk sich durch eine präzise, konzeptuelle Ästhetik auszeichnet, die zwischen Zeichnung, Installation und räumlicher Gestaltung oszilliert. Ihr Schaffen verbindet abstrakte Linienführung mit materialiter Experimenten, etwa durch Kohlezeichnungen oder Stahlkonstruktionen, die oft als „Bausätze“ konzipiert sind. Schattenburgs Arbeiten wurden international in renommierten Kontexten präsentiert, darunter der Kunstverein Potsdam und der Kunstverein Stade, wo sie in Gruppenausstellungen wie „Zeichen an der Wand“ (2024) oder „Lineare Strukturen“ (2024) mit anderen Positionen in Dialog trat. Ihre Werke sind dabei stets von einer reduzierten, fast architektonischen Klarheit geprägt, die den Betrachter zum aktiven Gestalter einlädt.

Besonders hervorgehoben wird Schattenburgs Fähigkeit, Zeichnung und Raum zu verschmelzen – etwa in der Ausstellung „Kohle-Zeichnungen + Stahl-Bausätze“ (2024) im KUBUS der Städtischen Galerie Hannover, wo ihre Arbeiten mit denen des Fotografen Georg Seibert kontrastierten. Auch in Berlin zeigte sie ihre Werke in der Großen Kunstausstellung 2008 im Haus der Kunst München, was ihre Verankerung im deutschen Kunstbetrieb unterstreicht. Ihre Präsenz auf der Berliner Liste und in der Galerie December verweist zudem auf ein Netzwerk zwischen lokalen und überregionalen Institutionen, das ihre Position als schöpferische Vermittlerin zwischen Galerie, Ausstellung und öffentlichem Raum festigt.

Ein zentrales Merkmal von Schattenburgs Werk ist die Verbindung von Handwerk und Konzept: Ihre Stahl-Bausätze laden zum Zusammenbau ein und transformieren so den Betrachter zum Mitgestalter. Diese Interaktion zwischen Werk und Publikum findet sich auch in ihren Ausstellungen im Studio im Hochhaus (2025) oder im KunstHaus Potsdam, wo sie in Gruppenkontexten ihre Arbeiten in Dialog mit zeitgenössischen Positionen brachte. Selbst in kleineren Formaten, wie der Kleinen Galerie Berlin, konnte sie zeigen, dass ihre Zeichnungen trotz ihrer scheinbaren Einfachheit komplexe räumliche und philosophische Fragen aufwerfen.

Die Arbeit von Gisela Schattenburg ist somit ein Spiegel ihrer Auseinandersetzung mit Materialität und Wahrnehmung – ob in der Bauhaus-Villa Bardéle/Dworski in Groß Glienicke oder in der Hartmann Gallery Berlin. Ihr Œuvre, das sich zwischen Ausstellung, Katalog und öffentlicher Präsenz bewegt, zeigt, wie Zeichnung und Installation als Mittel dienen können, um Raum neu zu denken. Wer ihre Werke erlebt, begreift schnell: Schattenburgs Kunst ist kein passives Betrachten, sondern eine Einladung zum Nachdenken – und zum Mitgestalten.

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