Galerie

Alexander und Renata Camaro Stiftung

Potsdamer Str. 98A, 10783 Berlin

Highlights

  • Die Alexander und Renata Camaro Stiftung zeigt 2026 im Camaro Haus die Ausstellung ‚Heinz Trökes – Augenreisen‘ mit farbintensiven, poetischen Werken des Künstlers.
  • Das 1914 als Zeichenschule für Frauen erbaute Camaro Haus beherbergt seit 2010 die Stiftung mit interdisziplinären Kunstprojekten im dritten Stockwerk.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang zum Camaro Haus ermöglicht einen ungehinderten Besuch des Ausstellungsraums im dritten Stockwerk.
  • Die Ausstellung *Heinz Trökes – Augenreisen* verbindet farbenprächtige Bildwelten mit thematischen Bezügen zu Reisen und Begegnungen des Künstlers.
  • Das historische Camaro Haus vereint architektonische Geschichte mit einer interdisziplinären Präsentation zeitgenössischer und klassischer Kunst.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Galerie Berlin: Alexander & Renata Camaro Stiftung

Die Alexander und Renata Camaro Stiftung in Berlin ist ein lebendiger Ort der Kunst und Kultur, der sich der Förderung interdisziplinärer Künste verschrieben hat. Im historischen Camaro Haus, einem denkmalgeschützten Backsteingebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert, findet sich eine Oase der Kreativität – eingebettet in eine idyllische Parkanlage im zweiten Hinterhof. Ursprünglich als Zeichen- und Malschule für Frauen konzipiert, wurde das Gebäude später von der Klaviermanufaktur Ibach genutzt, bevor es seine heutige Bestimmung als kulturelle Institution fand. Seit 2010 trägt es den Namen „Camaro Haus“ und beherbergt im dritten Stockwerk die Stiftung, die sich der Bewahrung und Präsentation künstlerischer Schätze widmet.

Ein zentraler Fokus der Stiftung liegt auf der Verbindung von Malerei, Fotografie und zeitgenössischer Kunst. Besonders hervorgehoben wird die lebenslange Freundschaft zwischen dem Künstler Heinz Trökes und Alexander Camaro, die 1946 in Quedlinburg begann. Trökes’ farbenfrohe, poetische Bildwelten – geprägt von Reisen, Landschaften und Begegnungen – stehen im Mittelpunkt aktueller Ausstellungen. Die Ausstellung *„Augenreisen“* lädt Besucher:innen ein, Trökes’ Werk neu zu entdecken und die Welt durch seine neugierigen, bewegten Perspektiven zu erleben. Ergänzt wird das Programm durch Führungen und Gesprächsabende, die Kunst und Musik in Dialog bringen.

Die Stiftung verbindet traditionelle Kunst mit modernen Ansätzen, wie die Kooperation mit dem Hölzernen Theater in Gotha zeigt. Gemeinsam mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten wirft die Ausstellung *„Hölzernes Theater“* einen Blick hinter die Kulissen des einzigartigen Theaterbaus – durch die Linse des Fotografen Marcel Krummrich. Solche Projekte unterstreichen die Bestrebung der Camaro Stiftung, Kunst als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu gestalten. Das Camaro Haus bleibt damit nicht nur ein Ort der Ausstellung, sondern ein lebendiger Raum für Begegnung und künstlerischen Austausch.

Wer sich für Malerei, Fotografie oder die Geschichte der modernen Kunst interessiert, findet hier eine inspirierende Umgebung. Die Stiftung setzt auf spartenübergreifende Projekte und schafft so einen Raum, in dem Kunst alle Sinne anspricht – von den farbigen Kompositionen Trökes’ bis hin zu den akustischen Interpretationen seiner Zeichnungen als „Partituren“. Die Camaro Stiftung beweist damit, dass Kunst nicht nur gesehen, sondern auch erlebt werden kann.

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