bauhaus re use Pavillon
Highlights
- Der Pavillon auf dem Tempelhofer Feld besteht aus wiederverwendeten Fassadenelementen des Bauhaus Dessau.
- Die Bauteile stammen aus einer Sanierung von 1976 und dienen als Beispiel für Recycling-Bau und Baukultur.
- Das Projekt wurde als Lehrbaustelle gemeinsam mit der Knobelsdorffschule Berlin errichtet.
Tipps
- Der Pavillon ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Recycling-Bau und nachhaltiger Baukultur direkt vor Ort.
- Die Konstruktion aus wiederverwendeten Fassadenelementen dient als mobiles Klassenzimmer für das Experimentieren mit der Natur.
Eigenschaften
Kultur-Ausflug im bauhaus re:use Pavillon Berlin
Der bauhaus re use Pavillon in Berlin ist eine besondere Veranstaltungsstätte, die als Paradebeispiel für Recycling-Bau und nachhaltige Baukultur dient. Das Projekt entstand aus der Idee der Wiederverwendungsbauweise und der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der gläserne Pavillon wurde aus mehr als 120 Metern Fassaden-Elementen errichtet, die im Zuge einer energetischen Sanierung der Nordfassade und des Atelier-Flügels des Bauhaus Dessau demontiert und nach Berlin transportiert wurden.
Die verwendeten Materialien haben eine bewegte Geschichte: Die Elemente stammen aus einer großen Nachkriegssanierung, die anlässlich des damaligen 50-jährigen Jubiläums des Bauhaus-Gebäudes durchgeführt wurde. Durch die Bereitstellung dieser Materialien durch die Stiftung Bauhaus Dessau konnte ein Ort geschaffen werden, der sich intensiv mit einfachem, nachhaltigem Bauen auseinandersetzt.
Ein besonderes Merkmal des Pavillons ist seine Funktion als mobiles Klassenzimmer. Da er ohne festes Fundament konzipiert wurde, bietet er insbesondere für Kinder und Jugendliche einen transparenten Raum zum Experimentieren und Lernen mit der Natur. So wird die Architektur selbst zum Lehrmaterial für ökologisches Bewusstsein und innovative Bauweisen.
Die Realisierung des bauhaus re use erfolgte in Form einer Lehrbaustelle in Zusammenarbeit mit der Knobelsdorffschule Berlin. In der ursprünglichen Phase stand der Pavillon mitten auf dem Tempelhofer Feld, umgeben von bemalten Bauwagen und Hochbeeten. Später wurde das Projekt als BHROX neu gegründet und befindet sich nun auf der Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platzes in Berlin.
Besucher finden hier eine inspirierende Verbindung aus Architekturgeschichte und zukunftsweisender Nachhaltigkeit. Der Pavillon zeigt aufgreifende Weise, wie Baustoffe aus anderen Kontexten und Epochen sinnvoll wiederverwendet werden können, um neue, funktionale und bildungsorientierte Räume im urbanen Umfeld von Berlin zu schaffen.