Berliner Meilenstein & Bärenskulptur
Highlights
- Der Berliner Bär ist eine Bronzeskulptur auf der A 115 bei Nikolassee, errichtet 1958 zum 70. Geburtstag der Bildhauerin Renée Sintenis.
- Die Skulptur zeigt ein aufrecht stehendes Bärenjunges und begrüßt ankommende Besucher sichtbar auf dem Autobahn-Mittelstreifen.
- Renée Sintenis schuf die Vorlage 1956 für die Berlinale, deren Preis – der Berlinale-Bär – seit 1960 in Gold und Silber verliehen wird.
Tipps
- Die Bärenskulptur befindet sich direkt am ehemaligen Grenzübergang Dreilinden–Drewitz und ist von der Autobahn A 115 gut sichtbar.
- Ein Besuch lohnt sich besonders für Interessierte der Berliner Geschichte sowie der Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts.
- Die Skulptur ist Teil einer Reihe ähnlicher Denkmäler entlang wichtiger Autobahnen und symbolisiert den Wiedersehenstradition des geteilten Berlins.
Eigenschaften
Ausflug Natur Park Bot Berliner Meilenstein & Bärenskulptur
Der Berliner Meilenstein & Bärenskulptur ist ein markantes Denkmal im Berliner Ortsteil Nikolassee im Bezirk Reinickendorf. Die Bronzeplastik steht im Mittelstreifen der Bundesautobahn 115 und zählt zu den bekanntesten Symbolen der Stadt. Sie begrüßt Autofahrer, die aus Richtung Westen in die Hauptstadt anreisen, und gilt als Willkommensgruß für Besucher Berlins. Die Skulptur ist eng mit der Geschichte der Stadt und der Künstlerin Renée Sintenis verbunden, die die ursprüngliche Figur des Berliner Bären bereits Mitte des 20. Jahrhunderts entwarf.
Die Bärenfigur selbst wurde 1958 im Rahmen des 70. Geburtstags der Bildhauerin Renée Sintenis enthüllt. Sie zeigt einen aufrecht stehenden jungen Bären mit ausgestreckten Vorderpfoten und steht auf einem Granitsockel mit der Aufschrift „BERLIN“. Die Skulptur ist etwa 1,60 Meter hoch und ruht auf einem rechteckigen Sockel von rund 2,40 Metern Höhe. Die Bronzefigur wurde in der renommierten Kunstgießerei Hermann Noack gegossen und symbolisiert das Wappentier der Stadt. Auf der dem Verkehrsfluss zugewandten Seite scheint der Bär den Ankommenden entgegenzuzuwinken, während er den Abreisenden den Rücken kehrt – eine poetische Anspielung auf das Kommen und Gehen in der geteilten Stadt.
Die Idee zur Autobahn-Skulptur entstand im Zuge der Teilung Berlins, als die Stadt durch Autobahnen und Grenzübergänge erschlossen wurde. Die Bärenstatue in Nikolassee war Teil einer Reihe von Willkommenssymbolen, die an verschiedenen Zufahrten zur damaligen West-Berlin errichtet wurden. Ähnliche Skulpturen finden sich auch an anderen Autobahnen in der Stadt, etwa an der A 113 in Treptow und der A 114 in Pankow. Die Figur ist eng verknüpft mit dem Berlinale-Bären, der auf der Grundlage von Sintenis’ Entwurf seit den 1960er Jahren als Preis der Berlinale verliehen wird – in Gold und Silber als Goldener und Silberner Bär.
Die Bärenskulptur genießt heute Denkmalschutz und ist in der Berliner Landesdenkmalliste verzeichnet. Sie verkörpert nicht nur die Identität Berlins, sondern auch die kulturelle und politische Bedeutung der Stadt während der Zeit der Teilung. Als Teil der „Berliner Meilensteine“ steht sie für die Verbindung von Kunst, Geschichte und Alltagskultur. Die Skulptur zieht regelmäßig Besucher an, die sich im Rahmen von Ausflügen oder Stadtrundfahrten an diesem Wahrzeichen der Stadt erfreuen möchten.
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Häufige Fragen zu Berliner Meilenstein & Bärenskulptur
Wo steht die Berliner Bärenskulptur?
Quelle: wikipedia
Wer hat die Berliner Bärenskulptur entworfen?
Quelle: wikipedia
Wann wurde die Autobahn-Bärenskulptur aufgestellt?
Quelle: wikipedia
Welche Bedeutung hat der Berliner Bär?
Quelle: wikipedia
Gibt es ähnliche Bärenskulpturen in Berlin?
Quelle: wikipedia