Bibliothek

Bibliothek des Deutschen Historischen Museums

Hinter dem Gießhaus 3, 10179 Berlin

Highlights

  • Präsenzbibliothek mit Fokus auf Literaturrecherche – OPAC verknüpft Bestände mit denen der Stiftungen Flucht, Vertreibung & Alliiertenmuseum Berlin.
  • Aktuell zeigt die Bibliothek bis Oktober 2026 eine Vitrinenausstellung zu Sportgeschichte mit 13 Objekten zu Olympischen Winterspielen und WM.

Tipps

  • Die Präsenzbibliothek ermöglicht die Nutzung der Bestände vor Ort, während Ausleihen nicht möglich sind und Anschaffungsvorschläge über den OPAC eingereicht werden können.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Entspannt Bildung Ganzjährig

Kultur-Ausflug: Bibliothek des Deutschen Historischen Museums Berlin

Die Bibliothek des Deutschen Historischen Museums (DHM) in Berlin ist eine bedeutende Spezialbibliothek mit doppelter Funktion: Sie dient sowohl als interne Dienstbibliothek für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums als auch als öffentlich zugängliche Forschungs- und Informationsquelle zur deutschen Geschichte im europäischen Kontext. Besonders hervorzuheben ist die Sammlung historischer Handschriften und Drucke, die als Teil der Museumssammlung auch in einer eigenen Objektdatenbank dokumentiert ist.

Als Präsenzbibliothek steht der gesamte Bestand vor Ort zur Verfügung, wobei keine Ausleihe möglich ist. Dennoch ermöglicht ein gemeinsamer OPAC (Online-Publikationskatalog) die Recherche nicht nur in den Beständen des DHM, sondern auch in denen der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sowie des Alliierten Museums Berlin. Besucherinnen und Besucher können zudem über den OPAC Anschaffungsvorschläge einreichen, um den Bestand gezielt zu erweitern. Die Bibliothek lebt zudem von ihrem kulturellen Austausch: Regelmäßig finden hier Ausstellungen, Symposien und Publikationen statt, die aktuelle Forschungsthemen aufgreifen – etwa die aktuelle Vitrinenausstellung zum Thema *„Sport und Politik“*, die bis Oktober 2026 zu sehen ist.

Das Deutsche Historische Museum selbst versteht sich als nationales Geschichtsmuseum und als Ort der historischen Reflexion. Gegründet 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins, übernahm es nach der Wiedervereinigung 1990 die Sammlungen des ehemaligen Museums für Deutsche Geschichte (MfDG) der DDR und entwickelte sich so zum gesamtdeutschen Museum. Als Stiftung in Trägerschaft des Bundes und des Landes Berlin wird das DHM institutionell gefördert und unterstützt Projekte wie das geplante Dokumentationszentrum *„Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzungsherrschaft in Europa“* (ZWBE). Zudem ist das Museum Träger der Stiftung *„Flucht, Vertreibung, Versöhnung“* und Mitglied im Trägervereins des Alliierten Museums Berlin.

Digital aufgeschlossen bietet das DHM mit Angeboten wie *„More Story“* vertiefende Einblicke in Ausstellungen oder dem interaktiven Guide *„Bloomberg Connects“*, der historische Zusammenhänge und Architektur des Museums erlebbar macht. Barrierefreiheit steht dabei im Fokus: Voice-Over, Untertitel und anpassbare Schriftgrößen sorgen für einen inklusiven Zugang. Die Bibliothek selbst ist damit nicht nur ein Archiv historischer Quellen, sondern auch ein lebendiger Raum für wissenschaftliche Debatten und öffentliche Diskurse – eingebettet in das kulturelle Erbe Berlins.

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