Museum

Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus

Mariendorfer Damm 1-3, 12099 Berlin

Highlights

  • Das Deutsche Pressemuseum im Ullsteinhaus zeigt die Geschichte der Berliner Presse auf 1000 m² im Backsteinexpressionismus-Gebäude.
  • Es dokumentiert den Journalismus vom Kaiserreich bis heute und präsentiert rund 30.000 Exponate aus der Sammlung Kiosk.
  • Träger ist der Förderverein DPMU e. V., gegründet 2011, unterstützt von FU Berlin und Humboldt-Universität.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Museum Berlin: Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus

Das Deutsche Pressemuseum im Ullsteinhaus befindet sich im Berliner Ortsteil Tempelhof im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. In einem markanten Gebäude aus dem Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre präsentiert es auf rund 1000 Quadratmetern die Entwicklung der Presse in Berlin. Das Museum thematisiert die Rolle des Journalismus als „Vierte Gewalt“ und zeigt auf, wie Nachrichten entstehen und welche gesellschaftlichen Funktionen sie über die Jahrzehnte hinweg erfüllt haben.

Die Dauerausstellung reicht von den Anfängen der nationalen Presse im Deutschen Kaiserreich bis hin zur Gegenwart und beleuchtet dabei auch die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Entwicklung nach 1945. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sammlung „Kiosk“ des Fotografen Robert Lebeck, die etwa 30.000 Exponate aus einem Zeitraum von 1893 bis 1973 umfasst. Diese umfangreiche Sammlung von Pressefotos und -materialien wird künftig durch eine interdisziplinäre Forschungsstelle erschlossen, die von der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität Berlin unterstützt wird.

Das Museum versteht sich nicht nur als Ausstellungsraum, sondern auch als Ort der Forschung und des Austauschs. Es nahm beispielsweise im Jahr 2013 am Themenjahr „1933 – Zerstörte Vielfalt“ des Deutschen Historischen Museums teil und setzte sich damit intensiv mit der Bedeutung freier Medien in der Geschichte auseinander. Träger des Museums ist der Förderverein Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e. V., der 2011 gegründet wurde und unter der Leitung von Holger Wettingfeld steht.

Zu den Partnern und Förderern des Museums zählen renommierte Institutionen wie das Museum für Kommunikation Berlin, die Topographie des Terrors, das Archiv Robert Lebeck sowie die Deutsche Presseakademie. Das Engagement für eine breite Öffentlichkeitswirkung zeigt sich auch im PR-Konzept von Gloria Pfaue, das 2012 mit dem Preis „Beste Gesamtleistung der PZOK-Absolventen“ ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung unterstreicht die hohe Qualität der Kommunikationsarbeit des Museums.

Mit einer Bewertung von 4,50 von 5 Sternen bei über 70 Bewertungen gehört das Deutsche Pressemuseum im Ullsteinhaus zu den gut bewerteten Kulturorten in Berlin. Es lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Geschichte der Medien nachzuvollziehen und die Bedeutung von Presse für Demokratie und Meinungsbildung hautnah zu erfahren. In unmittelbarer Nachbarschaft zu weiteren bedeutenden Berliner Museen bietet es sich besonders für kulturinteressierte Besucher als lohnenswertes Ausflugsziel an.

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