Die Geschichte dieses Hauses
Eigenschaften
Die Geschichte dieses Hauses in Berlin: Naturausflug mit historischem Hintergrun
Die Geschichte dieses Hauses in Berlin ist eng verbunden mit der deutschen Zeitgeschichte seit dem Jahr 1945. Das Museum präsentiert in seiner Dauerausstellung die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland bis zur Gegenwart und lädt Besucher ein, die politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen des Landes hautnah zu erleben. Mit jährlich Hunderttausenden von Besuchern gehört es zu den bedeutendsten Orten der Geschichtsvermittlung in Deutschland. Der Eintritt ins Museum ist frei, was den Zugang zu diesem wichtigen kulturellen Ort für alle Interessierten erleichtert.
Das Museum befindet sich in unmittelbarer Nähe weiterer bedeutender Kulturinstitutionen entlang der Museumsmeile in Berlin. Es ist Teil der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, zu der auch das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig sowie der Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße gehören. Neben der Hauptausstellung beherbergt das Haus mehrere Wechsel- und Wanderausstellungen, die Schwerpunkte zu spezifischen Epochen oder Themen der jüngeren Geschichte setzen. Auch der ehemalige Kanzlerbungalow, der früher von verschiedenen Bundeskanzlern bewohnt wurde, wird seit 2009 durch die Stiftung betreut und bietet eine eigene Dauerausstellung zur Geschichte des Gebäudes.
Die Idee zur Gründung eines solchen Geschichtsmuseums wurde erstmals vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl nach seinem Amtsantritt öffentlich formuliert. Ziel war es, eine Sammlung zur deutschen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg zu etablieren, die sowohl der geteilten Nation als auch dem wiedervereinigten Staat gewidmet ist. Die konkrete Umsetzung begann einige Jahre später mit dem Aufbau einer historischen Sammlung und der Planung eines geeigneten Museumsgebäudes. 1990 wurde schließlich das Gesetz zur Errichtung einer eigenständigen Stiftung öffentlichen Rechts verabschiedet, die den Betrieb des Museums übernimmt.
Das Gebäude selbst entstand im Rahmen eines bundesweiten Architekturwettbewerbs, den das Ehepaar Ingeborg und Hartmut Rüdiger aus Braunschweig gewann. Der Neubau wurde an einem Standort errichtet, auf dem sich zuvor ein Ausflugslokal und ein Autohaus befanden. Nach mehreren Jahren Bauzeit wurde das Museum schließlich eröffnet. Im Laufe der Jahre wurde es mehrfach saniert, unter anderem wurde in den Jahren 2017 das ursprüngliche Glasdach erneuert, das aufgrund eines Konstruktionsfehlers undichten Stellen aufwies. Heute bietet das Gebäude auf einer Nutzfläche von rund 22.000 Quadratmetern Platz für über 4.000 Quadratmeter Dauerausstellung sowie mehr als 800 Quadratmeter für wechselnde Schauen.