Stadtpark

Ehemaliger Güteraußenring

Gehringstraße 48, 13088 Berlin

Highlights

  • Der Berliner Güteraußenring wurde 1940/41 als 45 km lange Eisenbahntrasse von Teltow nach Karow erbaut.
  • Der südliche Abschnitt von Teltow bis Grünau wurde bis 1951 stark genutzt und später stillgelegt.
  • Der östliche Teil ab Grünauer Kreuz wird seit 1962 für die S-Bahn verwendet und gehört zum Berliner Außenring.

Tipps

  • Nutzen Sie die S-Bahn-Strecke von Schönefeld bis Karow, um Teile des ehemaligen Güteraußenrings zu erkunden.
  • Besuchen Sie das Biesdorfer Kreuz, wo der ehemalige Güteraußenring die Ostbahn unterquert.
  • Fragen Sie vor Ort nach historischen Informationen, da Teile der Strecke heute als Naherholungsgebiet genutzt werden.

Eigenschaften

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Ausflug Natur Park Stadt Berlin: Ehemaliger Güteraußenring

Der ehemalige Güteraußenring (GAR) ist ein bedeutender historischer Eisenbahnverlauf im Berliner Stadtgebiet, insbesondere im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Ursprünglich als Teil umfassender Planungen zur Entlastung des innerstädtischen Güterverkehrs entworfen, entstand die Strecke in den frühen 1940er Jahren. Sie verlief etwa 45 Kilometer lang von Teltow im Süden bis nach Karow im Norden und sollte als Ring um Berlin dienen. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde der südliche Abschnitt nur provisorisch errichtet und später durch den Berliner Außenring ersetzt.

Der Verlauf des Güteraußenrings begann im Güterbahnhof Teltow und führte nordöstlich über Osdorf, Lichtenrade und Großziethen bis nach Schönefeld. Von dort verlief die Trasse weiter über Altglienicke zum Grünauer Kreuz. Der nördliche Teil von Grünau bis Karow folgte in etwa der späteren Streckenführung des Berliner Außenrings und führte durch Gebiete wie Eichgestell und Wuhlheide. Östlich von Schönefeld wird dieser Abschnitt heute von der S-Bahn genutzt. Der Rest der Strecke wurde nach und nach stillgelegt und größtenteils abgebaut.

Im weiteren Verlauf verband der Güteraußenring wichtige Knotenpunkte des Berliner Eisenbahnnetzes, darunter das Biesdorfer Kreuz, wo die Ostbahn unterquert wurde. Eine spätere Erweiterung führte sogar bis nach Oranienburg, wobei dieser nördliche Abschnitt jedoch eher dem Zweck diente, West-Berlin während der Teilung zu umgehen, und nicht mehr dem ursprünglichen Verlauf des GAR entsprach.

Historisch gesehen war der Güteraußenring Teil eines langfristigen Konzepts zur Schaffung einer Güterumgehung um Berlin. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden verschiedene Abschnitte solcher Umgehungsstrecken gebaut, wie etwa die Verbindungen zwischen Jüterbog und Nauen oder Oranienburg. Die Planungen für den südöstlichen Teil, der letztendlich als Güteraußenring realisiert wurde, zogen sich jedoch über mehrere Jahrzehnte hinweg und wurden durch beide Weltkriege beeinflusst. Die Umsetzung blieb aufgrund der Kriegsereignisse und späterer politischer Entwicklungen unvollständig.

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Häufige Fragen zu Ehemaliger Güteraußenring

Was war der Güteraußenring in Berlin?
Der Berliner Güteraußenring (GAR) war eine etwa 45 Kilometer lange Eisenbahnstrecke, die 1940/41 zur südlichen und östlichen Umfahrung Berlins gebaut wurde. Ursprünglich Teil älterer Ringplanungen, diente sie hauptsächlich dem Güterverkehr. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wann wurde der Güteraußenring stillgelegt?
Der südliche Teil des Güteraußenrings wurde ab 1951 durch den neuen Außenring ersetzt und in den 1950er Jahren stillgelegt. Der östliche Abschnitt blieb bis 1962 aktiv, danach wurde er für die S-Bahn umgebaut. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Strecke verband der Güteraußenring?
Der GAR verlief von Teltow im Süden über Schönefeld, Altglienicke und Grünau bis Karow im Norden. Ein späterer Abschnitt führte sogar bis Oranienburg, wurde aber als nördlicher Güteraußenring separat betrachtet. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wie hieß der nördliche Teil des Güteraußenrings?
Der nördliche Teil, gebaut 1950, verlief von Karow über Basdorf nach Oranienburg und wird als Nördlicher Güteraußenring bezeichnet. Er diente der Umfahrung West-Berlins. {stand}.

Quelle: wikipedia