Ehrenpfortenberg
Highlights
- Ehrenpfortenberg ist mit 69 Metern der höchste natürliche Berg im Berliner Bezirk Reinickendorf.
- Die Wanderung führt vorbei an Wildgehegen und einem ehemaligen Gipfelkreuz auf dem Berg.
- Start und Ziel der Tour ist die Schulzendorfer Straße nahe Hermsdorf im Tegeler Forst.
Tipps
- Der Ehrenpfortenberg ist mit 69 Metern die höchste Erhebung im Bezirk Reinickendorf und eignet sich für eine kurze Wanderung mit historischem Hintergrund.
- Vom Gipfelkreuz aus kann man heute zwar keinen freien Blick auf das Berliner Stadtschloss werfen, aber bemalte Steine entlang des Weges bieten interessante Einblicke.
- Mit dem Bus 124 bis Schulzendorfer Straße und anschließend etwa zehn Minuten zu Fuß lässt sich der Ausgangspunkt der Wanderung erreichen.
Eigenschaften
Über Ehrenpfortenberg
Der Ehrenpfortenberg in Golm, gelegen im Berliner Bezirk Reinickendorf, ist mit 69 Metern die höchste natürliche Erhebung der Region. Obwohl der Berg nicht besonders hoch ist, hat er aufgrund seiner landschaftlichen und historischen Bedeutung eine besondere Stellung. Der Name des Berges leitet sich möglicherweise aus der Zeit der Kurfürsten ab, die vermutlich durch eine Ehrenpforte in den heutigen Tegeler Forst ritten. Historische Aufzeichnungen belegen, dass bereits Friedrich der Große den Berg bestieg.
Der Weg zum Gipfel führt durch waldreiche Gebiete und ist sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad beschreitbar, wobei der letzte Abschnitt nicht vollständig asphaltiert ist. Wanderer folgen markierten Wegen, darunter der „Ehrenpfortensteig“, der inmitten des Waldes verläuft. Unterwegs bieten sich mehrere Gelegenheiten zur Erholung, etwa an einer Sitzgruppe unter einem Schutzpilz oder an einem kleinen Waldspielplatz, der besonders bei Familien mit Kindern beliebt ist. Auf dem Gelände befinden sich zudem mehrere Volieren mit heimischen Tieren sowie Wildgehege, in denen unter anderem Rot-, Schwarz- und Damwild beobachtet werden kann.
Am Gipfel selbst erwartet Besucher ein Panoramablick, der früher bis zum Berliner Stadtschloss reichte, heute jedoch durch Baumwuchs eingeschränkt ist. Dennoch bleibt der Ausblick über den Tegeler Forst und die umliegenden Gebiete beeindruckend. Ein ehemaliges Gipfelkreuz zierte den Berg jahrelang, wurde jedoch inzwischen wieder entfernt. Eine Informationstafel am Gipfel informiert über die Geschichte des Ortes und die frühere Bedeutung der Aussichtspunktachse.
Die Wanderung zum Ehrenpfortenberg ist etwa 4,6 Kilometer lang und dauert in der Regel um die zwei Stunden. Sie beginnt in der Schulzendorfer Straße, von wo aus man in westliche Richtung startet. Unterwegs kreuzen sich mehrere Wege, die mit farbigen Symbolen wie dem roten Eichhörnchen oder dem grünen Eichenblatt gekennzeichnet sind. Diese Wegweisung führt zuverlässig zum Gipfel und anschließend zurück zum Ausgangspunkt. Besonders für Natur- und Geschichtsinteressierte ist der Ehrenpfortenberg ein lohnenswertes Ausflugsziel in der Berliner Nordwestregion.