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Elise-Tilse-Park
Highlights
- Der Elise-Tilse-Park entstand 2006/2007 auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Bahnhofs als Ausgleichsfläche für den Bahnbau.
- Das 3,6 Hektar große Areal besteht aus einer Hochebene mit erhaltenen Bahnsteigen und einer darunterliegenden Tiefebene.
- Die Hochebene ist über Treppen und Rampen zugänglich und bietet einen Panoramablick auf den Landwehrkanal und angrenzende Stadtteile.
Tipps
- Der Park ist über Treppen, Rampe und Zufahrtsstraße erreichbar, aber nicht barrierefrei.
- Auf der Hochebene sind die ehemaligen Bahnsteige des Anhalter Bahnhofs erkennbar und begehbar.
- Ein Panoramablick auf die Tiefebene und das Hallesche Ufer ist vom südlichen Ende der Anhöhe möglich.
Eigenschaften
Naturerlebnis im Herzen Berlins: Elise-Tilse-Park in Kreuzberg
Der Elise-Tilse-Park liegt im Berliner Stadtteil Kreuzberg und zählt zu den besonderen Grünflächen der Hauptstadt. Benannt nach der Kunstsammlerin und langjährigen Kreuzberger Kunstamtsleiterin Elise Tilse (1910–2005), erinnert der Park nicht nur an eine engagierte Persönlichkeit, sondern auch an die Geschichte des ehemaligen Anhalter Bahnhofs, auf dessen Gelände er entstand. Seit seiner Einweihung am 24. April 2012 bietet er Besucherinnen und Besuchern eine einzigartige Mischung aus Natur, Geschichte und urbaner Atmosphäre mitten in der Stadt. Das rund 3,6 Hektar große Areal gliedert sich in eine Hochebene und eine Tiefebene. Die Hochebene liegt über vier Meter über dem Umfeld und ist über fünf Treppeln, einer Fahrradrampe und einer Zufahrtsstraße zu erreichen. Hier sind die Überreste der ehemaligen Bahnsteige und Gleisanlagen des Anhalter Bahnhofs sichtbar und begehbar. Ein Bohlensteg führt quer über das Gelände und ermöglicht einen besonderen Blick auf die historischen Strukturen, die vom Wildwuchs und Schotter umgeben sind. Ein Rundweg mit Sitzbänken lädt zum Verweilen und Entdecken ein, während im Norden die Rückseite des Tempodroms den Abschluss bildet. Nur ein schmaler Streifen führt westlich entlang des Gebäudes bis zum S-Bahnhof Anhalter Bahnhof. Vom südlichen Ende der Hochebene aus öffnet sich ein beeindruckender Panoramablick auf die Tiefebene sowie auf das Hallesche Ufer am Landwehrkanal. Blickfang sind auch das jenseitige Tempelhofer Ufer, die Hochbahn der U1, das Deutsche Technikmuseum mit seiner markanten „Rosinenbomber“-Fassade sowie das Postbank-Hochhaus. Auch das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, die Möckernbrücke und die Möckernstraße im Osten des Parks sind von hier aus gut sichtbar. Der Anhalter Steg verbindet diesen Bereich mit dem Gelände des Technikmuseums und lädt zu einem Spaziergang über die ehemalige Bahntrasse ein. Die Tiefebene des Elise-Tilse-Parks besteht aus zwei Viertelkreisflächen im Südosten des Geländes. Diese sind teilweise gepflastert, teilweise mit Rasen und Blumenbeeten gestaltet und bieten weitere Sitzgelegenheiten. Über trichterförmige Grasböschungen und drei Treppen ist diese Ebene mit der Hochebene verbunden. Eine niedrige Mauer und ein hoher Dekorativzaun mit fünf Ausgängen grenzen den Bereich zur Straße ab und sorgen für eine ruhige Atmosphäre abseits des städtischen Trubels. Der Elise-Tilse-Park ist ein Ort der Ruhe und Reflexion inmitten von Kreuzberg. Er verbindet auf eindrucksvolle Weise die Geschichte Berlins mit zeitgenössischer Naturgestaltung und lädt sowohl Einheimische als auch Gäste der Stadt ein, die Besonderheiten dieses Viertels hautnah zu erleben – ganzjährig und kostenfrei zugänglich.
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Häufige Fragen zu Elise-Tilse-Park
Wer war Elise Tilse?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Elise-Tilse-Park eingeweiht?
Quelle: wikipedia
Wie groß ist der Elise-Tilse-Park?
Quelle: wikipedia
Was befindet sich auf der Hochebene des Parks?
Quelle: wikipedia