Kulturzentrum

Falscher Fisch

Ziegrastraße 1, 12057 Berlin

Highlights

  • Das Kulturzentrum ‚Falscher Fisch‘ in Berlin bietet Live-Musik (z. B. französischen Hip-Hop von L’ile kemmogne) und kreative Pop-up-Workshops wie 3D-Druck oder VR-Experimente.
  • Der barrierefreie Garten steht im Kontrast zu nicht rollstuhlgerechten Innenräumen; Infrastruktur entsteht im Rahmen des Senatsprojekts ‚Bildungsmanufaktur‘ mit S27-Kursgruppen.
  • Im ‚Modellbaujahr‘ entstehen interaktive Ausstellungen (z. B. VR-Projekte mit criticalform) und experimentelle Skulpturen, inspiriert von Weltmeeren und Zero-Gravity-Räumen.

Tipps

  • Der barrierefreie Garten bietet eine alternative, ebenerdige Fläche für Besucher ohne Rollstuhlzugang zu den Innenräumen.
  • Das Programm umfasst ab 15 Uhr offene Werkstätten mit Pop-up-Crafts sowie ab 19 Uhr Live-Musik von lokalen Bands und Ensembles.
  • Ausstellungen und Installationen entstehen im Rahmen des Modellbaujahrs und werden durch partizipative Projekte wie die Bildungsmanufaktur ergänzt.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Kulturzentrum Falscher Fisch Berlin

Der Falsche Fisch in Berlin ist ein lebendiges Kulturzentrum, das als offener Raum für kreative Experimente, musikalische Begegnungen und partizipative Projekte dient. Im Herzen des Stadtteils Neukölln bietet das Haus ein einzigartiges Programm, das von Live-Musik über interaktive Workshops bis hin zu künstlerischen Ausstellungen reicht. Besonders prägend ist die enge Verbindung zu lokalen Initiativen wie der S27 – Kunst und Bildung, die hier mit Projekten wie der Bildungsmanufaktur oder dem Modellbaujahr neue Impulse setzt. Die Räumlichkeiten werden gemeinsam mit Kursgruppen wie Clan B gestaltet, was dem Zentrum einen handwerklich-künstlerischen Charakter verleiht.

Ein zentraler Anziehungspunkt ist der Garten des Falschen Fischs, der barrierefrei zugänglich ist und als grüner Rückzugsort dient. Hier finden oft spontane Pop-up-Veranstaltungen statt, etwa crafts oder Musikabende, die das Publikum einladen, aktiv mitzugestalten. Die Innenbereiche hingegen sind noch nicht vollständig rollstuhlgerecht, doch der Fokus liegt auf inklusiven Formaten, die alle Besucher:innen einbeziehen. Das Programm reicht von experimentellen VR-Erlebnissen bis zu Brass-Band-Konzerten – etwa von der internationalen Berliner Brass Band Crescendo, die hier regelmäßig probt.

Besonders beeindruckend ist die Zusammenarbeit mit Künstler:innen und Pädagog:innen wie criticalform, die im Rahmen der Bildungsmanufaktur Projekte wie die Virtual Reality Bash initiieren. Diese Formate fördern nicht nur kreative Prozesse, sondern machen auch komplexe Themen wie planetare Ökosysteme oder zukunftsweisende Architektur erlebbar. Im Modellbaujahr entstehen hier Modelle und Skulpturen, die Bewegungen und Raumkonzepte neu interpretieren – ein Zeichen für den innovativen Ansatz des Zentrums.

Der Falsche Fisch ist damit mehr als nur ein Veranstaltungsort: Er ist ein Ort der Begegnung, an dem Kunst, Bildung und Gemeinschaft aufeinandertreffen. Ob beim Bau von Zukunftsobjekten im Space Lab, beim Entdecken von 3D-Druck-Techniken oder beim Genießen von Live-Musik – hier wird Kultur zum Mitmach-Erlebnis. Die enge Verknüpfung mit lokalen Strukturen und die offene Atmosphäre machen den Ort zu einem besonderen Schauplatz im Berliner Kulturszene.

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