Wanderweg

Faule Wiesen

16341 Zepernick

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Faule Wiesen bei Zepernick umfasst 37 Hektar entlang der Panke.
  • Es schützt Feuchtwiesen, Kleingewässer und Lebensräume seltener Arten wie Amphibien und Orchideen.
  • Das Gebiet ist Teil eines länderübergreifenden Biotopverbundsystems nördlich von Berlin.

Tipps

  • Hunde sollten nicht über die Wiesen laufen, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.
  • Morgens ab 4 Uhr sind gelegentlich Rehe zu beobachten.
  • Pilze sammeln und Spaziergänge sind erlaubt, Abfall und Hundekot sind zu vermeiden.

Eigenschaften

Outdoor Entspannt Ganzjährig

Über Faule Wiesen

Das Naturschutzgebiet „Faule Wiesen“ liegt im brandenburgischen Zepernick, einem Ortsteil der Gemeinde Panketal im Landkreis Barnim. Es erstreckt sich entlang der Panke und umfasst eine Fläche von rund 37 Hektar. Das Gelände verbindet sich nördlich mit Schönow, einem Ortsteil der Stadt Bernau bei Berlin, und grenzt im Süden an die Trasse der Bahnstrecke Berlin–Szczecin. Im Westen wird das Gebiet vom Siedlungsgebiet Zepernick begrenzt. Mehrere Wege führen durch das Naturschutzgebiet, darunter ein stark frequentierter Verbindungsweg zwischen Zepernick und Schönow.

Das Gebiet ist Teil eines länderübergreifenden Biotopverbundsystems entlang der Panke, zu dem auch andere Naturschutzgebiete wie die Ausstichgelände Röntgental, der Mittelbruch in Berlin-Buch sowie die Karower Teiche gehören. Die Faule Wiesen wurden aufgrund ihres ökologischen Wertes unter Schutz gestellt. Im Fokus des Naturschutzes stehen Feuchtwiesen, Kleingewässer und angrenzende Sandtrockenrasen- sowie Trockeneichenwaldgesellschaften im nördwestlichen Teil des Gebietes, insbesondere im Priesterwald. Diese Flächen bieten Lebensraum für verschiedene bedrohte Tier- und Pflanzenarten, darunter Amphibien, Vögel und Orchideen.

Die Faule Wiesen sind als Wandergebiet besonders wegen ihrer naturnahen Ausprägung von Interesse. Wanderwege durchqueren das Gelände und ermöglichen einen direkten Zugang zur Natur. Gäste berichten von Beobachtungen wildlebender Tiere, insbesondere von Rehen, die in den frühen Morgenstunden zu sehen sind. Auch Pilze können gelegentlich gesammelt werden. Dabei wird jedoch darauf hingewiesen, dass das Gebiet ein Naturschutzgebiet ist und entsprechende Regeln gelten: Hunde sollten nicht quer über die Wiesen laufen, und Abfälle jeglicher Art sind zu vermeiden.

Trotz des Schutzes kommt es vereinzelt zu illegalen Müllablagerungen, insbesondere entlang der Wege. Um dies zu bekämpfen, engagieren sich Naturfreunde in regelmäßigen Aufräumaktionen. Dennoch ist eine dauerhafte Kontrolle durch die zuständigen Behörden notwendig, um den ökologischen Zustand langfristig zu sichern. Die Pufferzonen um das Naturschutzgebiet spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie als Übergangsbereich zwischen Siedlungsflächen und sensiblen Biotopen dienen.

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