Galerie

Galerie der Berliner Graphikpresse

Am Falkenberg 25, 12529 Berlin

Highlights

  • Berliner Galerie zeigt seit 2023 rollstuhlgerechte Ausstellungen mit Fokus auf Graphik und Malerei aus Ostdeutschland und Klassischer Moderne.
  • 2026 präsentiert die Galerie Sommerausstellung mit Werken des Grafikers Manfred Pietsch; Katalog online verfügbar.
  • Besucherrekord bei Ticha-Ausstellung – Kabinettpräsentationen wie Meisterdrucke der Lithographie-Werkstatt Wilfert (2021) ergänzen Programm.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch der Galerie für alle Besucherinnen und Besucher.
  • Die aktuelle Sommerausstellung präsentiert Werke des Künstlers Manfred Pietsch und bietet einen Einblick in dessen graphische Ausdrucksformen.
  • Die Ausstellungskataloge stehen online zur Verfügung und ergänzen die Präsentation der ausgestellten Werke durch detaillierte Informationen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Berliner Graphikpresse – Galerie für Kulturausflug

Die Galerie der Berliner Graphikpresse in Berlin zählt zu den bedeutendsten Adressen für zeitgenössische und klassische Grafik in der Hauptstadt. Als spezialisierte Kunstgalerie präsentiert sie Werke renommierter Künstler:innen, die sich durch innovative Drucktechniken, expressive Malerei und vielschichtige graphische Ausdrucksformen auszeichnen. Besonders hervorgehoben werden hier die einzigartigen Lithografien, Holzschnitte und moderne Drucke, die nicht nur ästhetische, sondern auch historische und kulturelle Narrative transportieren.

Ein zentraler Fokus der Galerie liegt auf der Vermittlung von Werken ostdeutscher Künstler:innen und der Klassischen Moderne, wie sie in regelmäßigen Sonderausstellungen und Auktionen gezeigt werden. So widmet sich die Galerie etwa der „Sonderauktion ‚Sammlerfreuden‘“, die Kunst aus den Sammlungen von Wolfgang Hain und Peter Röske präsentiert – eine Hommage an die reiche künstlerische Tradition der Region. Daneben werden auch zeitgenössische Positionen wie die Fotografien von Holmsohn oder die Porträts von Sabine Ulber ausgestellt, die durch ihre atmosphärische Bildsprache überzeugen.

Besonders beliebt sind die „Atelierbesuche“ der Galerie, bei denen Fotografien von Künstler:innen in ihrem Arbeitsumfeld mit deren eigenen Werken in Dialog treten. Diese Ausstellungen schaffen eine persönliche Verbindung zwischen Betrachter:innen und der Entstehung der Kunstwerke und wurden bereits zu Publikumserfolgen wie der „Ticha-Ausstellung“ in Hoppegarten. Die Galerie versteht sich dabei nicht nur als Ausstellungsraum, sondern auch als Ort des Austauschs – etwa durch Wochenenden der offenen Tür, bei denen Besucher:innen neben Ausstellungen auch Graphik- und Keramikmärkte erleben können.

Mit ihrem barrierefreien Konzept – inklusive rollstuhlgerechtem Zugang und WC – öffnet die Galerie der Berliner Graphikpresse ihre Türen einem breiten Publikum. Die Ausstellungen wechseln regelmäßig, doch immer steht die Qualität der präsentierten Werke im Mittelpunkt: von historischen Meisterdrucken der Lithographie-Werkstatt Klaus Wilfert über die expressiven Holzskulpturen von Hinrich Hanschen bis zu den experimentellen Drucken von Anatoli Kaplan. Wer sich für die Vielfalt der grafischen Kunst in Berlin begeistert, findet hier nicht nur Inspiration, sondern auch seltene Einblicke in die Werkstätten und Sammlungen der Region.

Die Galerie der Berliner Graphikpresse verbindet damit Tradition und Moderne, lokale und internationale Perspektiven – und lädt dazu ein, die Sprache der Grafik neu zu entdecken. Ob als Kunstliebhaber:in, Sammler:in oder neugieriger Besucher:in: Hier wird Grafik zum Erlebnis, das über das Bild hinausgeht.

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