Galerie Georg Nothelfer
Highlights
- Die Galerie Georg Nothelfer wurde 1971 in West-Berlin gegründet und hat ihren Hauptsitz heute in Berlin-Tiergarten.
- Seit 2010 unterhält die Galerie zusätzlich einen Showroom in Berlin-Charlottenburg, der jedoch seit Februar 2024 geschlossen ist.
Tipps
- Die Galerie in der Corneliusstraße ist werktags von 12 bis 19 Uhr geöffnet, samstags bis 18 Uhr.
- Führungen erfolgen durch kompetente Mitarbeiter mit fundiertem Fachwissen.
- Aktuelle Ausstellungen widmen sich zeitgenössischer Kunst sowie dem Erbe des abstrakten Expressionismus.
Eigenschaften
Über Galerie Georg Nothelfer
Die Galerie Georg Nothelfer zählt zu den etablierten Kunstgalerien Berlins und widmet sich seit ihrer Gründung in den frühen 1970er Jahren der modernen und zeitgenössischen Kunst. Ursprünglich im West-Berliner Kunstbetrieb verankert, hat sie im Laufe der Jahrzehnte eine feste Position im Berliner Kulturleben etabliert. Heute befindet sich der Hauptsitz im Bezirk Tiergarten, während zeitweise ein weiterer Ausstellungsraum in Charlottenburg bestand.
Das künstlerische Profil der Galerie konzentriert sich auf Strömungen wie Informel, Tachismus und gestische Malerei. Dabei setzt sie sich auch mit Positionen auseinander, die sich im Erbe des abstrakten Nachkriegsexpressionismus bewegen. Die Galerie vertritt namhafte Künstler wie Emil Schumacher, Arnulf Rainer, Cy Twombly, Robert Motherwell sowie zahlreiche weitere internationale und deutsche Größen. Neben Einzelausstellungen junger wie etablierter Künstler finden regelmäßig Gruppenausstellungen statt, die den künstlerischen Diskurs fördern.
Über die Jahrzehnte hinweg hat die Galerie einen beachtlichen Publikations- und Editionsreichtum aufgebaut. Ihre Teilnahme an bedeutenden nationalen und internationalen Kunstmessen unterstreicht ihren Einfluss im Kunstmarkt. Zu den früheren Messen zählen unter anderem Art Basel, Art Cologne sowie ARCO in Madrid. Die Ausstellungsaktivitäten finden in der Regel in regelmäßigen Abständen statt, wobei jährlich etwa fünf bis sechs Ausstellungen zu sehen sind.
Nach dem Tod des Gründers Georg Nothelfer wird die Galerie heute von langjährigen Mitarbeitern weitergeführt. Dabei bleibt der Anspruch, eine klassische, zugleich offene Position im sich wandelnden Kunstmarkt zu vertreten. Die Räume in der Corneliusstraße bilden den zentralen Ort des kulturellen Austauschs, während der ehemalige Showroom in der Grolmanstraße mittlerweile geschlossen ist.
Besucher*innen wird ein Programm geboten, das sowohl historische als auch aktuelle Positionen der abstrakten Malerei präsentiert. Während einige Rezipierende die Qualität der jüngeren Ausstellungen kritisch sehen, wird von anderen die fachkundige Betreuung sowie das abwechslungsreiche Programm besonders geschätzt. Die Galerie genießt ein solides Reputation im nationalen und internationalen Kunstfeld.