Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Highlights
- Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin informiert über Widerstand gegen den Nationalsozialismus von 1933 bis 1945.
- Sie zeigt Dauerausstellung, Sonderausstellungen und biografische Schwerpunkte wie die Rote Kapelle.
- Digitale Angebote umfassen Online-Rundgänge, Publikationen und Bildungsressourcen.
Tipps
- Eintritt ist frei, Dauerausstellung im 2. Stock, Gedenkstätte Stille Helden im 3. Stock, wechselnde Sonderausstellungen im 1. Stock.
- Die Ausstellung zeigt beeindruckend viele Schicksale von Widerstandskämpfern, unter anderem von Graf Schenk von Stauffenberg.
- Öffentliche Führungen und Veranstaltungen sind im Programm der Gedenkstätte regelmäßig vertreten.
Eigenschaften
Über Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin widmet sich dem Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Sie informiert mit einer umfangreichen Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen sowie einem vielfältigen Bildungs- und Veranstaltungsangebot über die vielfältigen Formen des Widerstands von Einzelpersonen und Gruppen zwischen 1933 und 1945. Der Fokus liegt dabei auf den Handlungsmöglichkeiten und Entscheidungen, die Menschen im nationalsozialistischen Deutschland ergriffen haben, um sich gegen das Regime zu stellen.
Die Dauerausstellung im zweiten Stock präsentiert zahlreiche biografische Beispiele von Widerstandskämpferinnen und -kämpfern, darunter Mitglieder der Roten Kapelle, des Kreisauer Kreises sowie des 20. Juli 1944. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gruppe um Arvid und Mildred Harnack sowie Harro und Libertas Schulze-Boysen. Auch die Gedenkstätte „Stille Helden“ im dritten Stock würdigt Menschen, die während des Nationalsozialismus Hilfe leisteten und dafür ihr Leben ließen. Die Ausstellungen vermitteln nicht nur historisches Wissen, sondern laden auch zum Nachdenken über Verantwortung, Moral und politischen Mut ein.
Ein zentraler Ort der Gedenkstätte ist das Gelände der ehemaligen Reichskanzlei, wo die Teilnehmer des Attentats vom 20. Juli 1944 hingerichtet wurden. Insbesondere Graf Schenk von Stauffenberg wird an dieser Stelle gedacht. Die Gestaltung des Ortes erfolgt mit großer Würde und sensibler Rücksichtnahme auf die historische Bedeutung. Neben der physischen Besucherführung bietet die Einrichtung auch digitale Angebote wie Online-Ausstellungen, Webseminare, Bildungsressourcen sowie Audio- und Videomaterial an, die das Angebot auch über die räumlichen Grenzen hinaus zugänglich machen.
Die Gedenkstätte ist barrierefrei zugänglich und legt Wert auf inklusive Kommunikation durch Angebote in Leichter Sprache und Gebärdensprache. Regelmäßig finden öffentliche Führungen, Vorträge und Diskussionen statt, die den Austausch über aktuelle gesellschaftliche Zusammenhänge mit der Geschichte des Widerstands fördern. Die Einrichtung wird von vielen Besucherinnen und Besuchern als Ort wahrgenommen, der zum Innehalten und Verstehen einlädt, jedoch auch geistige und emotionale Offenheit erfordert.