Bibliothek

Gertrud-Haß-Bibliothek

Alt-Rudow 45, 12357 Berlin

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Entspannt Bildung Ganzjährig

Über Gertrud-Haß-Bibliothek

Die Gertrud-Haß-Bibliothek in Berlin ist eine moderne und einladende Einrichtung, die sowohl für Kinder, Jugendliche als auch für Erwachsene ein vielfältiges kulturelles Angebot bereitstellt. Mit etwa 30.000 Medien in drei Etagen bietet sie Bücher, Hörbücher, Filme, Spiele und vieles mehr. Besonders hervorzuheben ist die barrierefreie Gestaltung des Gebäudes, einschließlich eines Fahrstuhls, der den Zugang zu allen Ebenen ermöglicht. Die Bibliothek verfügt über kostenlose Arbeitsplätze, Lernzentren und digitale Angebote wie Laptops zur Nutzung vor Ort sowie einen kostenlosen Internetzugang mit WLAN. Auch ein Wasserspender steht für den Eigenverzehr bereit.

Ein besonderes Highlight ist der Außenbereich mit Sitzgelegenheiten und WLAN-Zugang, der zum Verweilen einlädt. Für Familien mit kleinen Kindern ist die speziell gestaltete Kinderetage besonders attraktiv, die mit bunten Teppichen und altersgerechten Angeboten zum Entdecken und Verweilen einlädt. Die Bibliothek richtet sich aktiv an Kitas und Schulen und bietet pädagogische Veranstaltungen wie Bilderbuchkino, Kamishibai-Theater sowie thematische Medienzusammenstellungen an. Lehrkräfte und Erzieher erhalten Unterstützung bei Recherchen, Bibliotheksführungen und der Bestellung von Klassensätzen.

Die Gertrud-Haß-Bibliothek engagiert sich zudem in der regionalen Kulturvermittlung durch regelmäßige Veranstaltungen wie Lesungen, Workshops und Spielenachmittage. Sie ist Teil der Berliner Stadtbibliothek und somit in ein breites Netzwerk städtischer Bildungs- und Kulturorte eingebunden. Die Bibliothek fördert den Austausch und das Lernen in allen Altersgruppen und schafft einen modernen, offenen Raum für Begegnung, Bildung und Kultur im Stadtteil Neukölln. Gäste können zudem über eine 24-Stunden-Rückgabe ihre Medien zu jeder Zeit zurückgeben.

Die Namensgeberin der Bibliothek, Gertrud Eysoldt, war eine herausragende Theaterschauspielerin und Schauspiellehrerin des frühen 20. Jahrhunderts. Sie prägte das Berliner Kulturleben entscheidend mit und wirkte an renommierten Theatern wie dem Deutschen Theater unter der Leitung von Max Reinhardt. Ihre intensive Spielweise und ihr Engagement für künstlerische Freiheit machten sie zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit. Die nach ihr benannte Bibliothek ehrt ihr künstlerisches Erbe und verbindet es mit dem modernen Anspruch einer öffentlichen Bildungseinrichtung.

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