GesoBau
Tipps
- Bei Beschwerden schriftlich an die Gesobau wenden, da telefonische Beschwerden oft nicht ernst genommen werden.
- Mieterrechte kennen und gegebenenfalls über Mietervereinigungen Unterstützung suchen.
- Bei dringenden Reparaturen wie defekten Heizungen sofort schriftlich den Hausverwaltung mitteilen und Kopie aufheben.
Eigenschaften
Über GesoBau
GesoBau ist eine der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin und verwaltet rund 43.000 Wohnungen in mehreren Bezirken der Stadt. Zu den Gebieten, in denen das Unternehmen aktiv ist, zählen unter anderem Reinickendorf, Wedding, Pankow, Weißensee und Wilmersdorf. Als kommunale Gesellschaft hat GesoBau die Aufgabe, bezahlbaren und sozialen Wohnraum in der Hauptstadt zu schaffen und zu erhalten. Neben der Vermietung von Wohnungen bietet das Unternehmen auch Dienstleistungen im Bereich Modernisierung, Neubau und Mieterservice an.
Die GesoBau positioniert sich als wichtiger Akteur im Berliner Wohnungsmarkt und setzt Schwerpunkte in den Bereichen Nachhaltigkeit, soziales Engagement und Bürgerbeteiligung. Auf ihrer Website informieren sie über aktuelle Bauprojekte, Wohnangebote für verschiedene Zielgruppen – darunter Senioren, Studierende und Auszubildende – sowie Gewerberaumvermietungen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung des Zusammenlebens in den Quartieren und der Schaffung barrierefreier und generationengerechter Wohnformen.
Trotz ihres öffentlichen Auftrags wird die GesoBau in Bewertungen online teils kritisch wahrgenommen. Einige Mieter äußern Unzufriedenheit mit dem Kundenservice, beklagen lange Wartezeiten und mangelnde Reaktionen bei Beschwerden. Kritikpunkte betreffen unter anderem den Zustand älterer Heizungen und ein vermeintliches Nachlassen sozialer Verantwortung. Dennoch bleibt die GesoBau ein zentraler Akteur im Berliner Wohnungsbau und bemüht sich durch verschiedene Initiativen und Kooperationen um eine positive Mieterführung sowie eine transparente Kommunikation.
Das Unternehmen bietet interessierten Mietern und Bürgerinnen zahlreiche Möglichkeiten zur Beteiligung, sei es durch Mieterbeiräte, Veranstaltungen oder das Mietermagazin „Hallo Nachbar“. Auch im Bereich der Digitalisierung tut sich GesoBau etwas: Mit der „GESOBAU Berlin – die Mieter-App“ steht eine moderne Plattform zur Verfügung, über die Mieter beispielsweise Meldungen erstatten oder Informationen rund um ihre Wohnung erhalten. Diese Maßnahmen sollen den Dialog zwischen Mieterinnen und Unternehmen fördern und den Alltag im Quartier verbessern.