Graphothek Berlin
Highlights
- Rollstuhlgerechter Zugang – Graphothek Berlin zeigt seit 1968 wechselnde Ausstellungen mit Exponaten aus Kunst und Literatur.
- Leihgaben von ZLB, Artothek Charlottenburg-Wilmersdorf und eigene Bestände prägen seit 2020 regelmäßige Präsentationen in Reinickendorf.
- Künstlerisch kuratierte Schauen (z. B. Dennis Fuchs 2020) und Fontane-bezogene Projekte (2019) ergänzen das Programm der Graphothek.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen barrierefreien Besuch der Ausstellungsräume in der Graphothek Berlin.
- Die Ausstellungen zeigen wechselnde Exponate aus den Beständen der Graphothek sowie Leihgaben renommierter Sammlungen wie der ZLB oder der Artothek Charlottenburg-Wilmersdorf.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Graphothek Berlin – Reinickendorf
Die Graphothek Berlin im Bezirk Reinickendorf ist eine bedeutende kulturelle Institution, die sich der Sammlung, Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer und historischer Grafik widmet. Als lebendige Plattform für künstlerische Ausdrucksformen verbindet sie traditionelle Drucktechniken mit innovativen Ansätzen und bietet ein vielfältiges Programm für Kunstinteressierte aller Altersgruppen. Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung mit lokalen und überregionalen Ausstellungen, die regelmäßig in Kooperation mit renommierten Partnern wie der ZLB (Zentral- und Landesbibliothek Berlin) oder der Artothek Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
Ein zentraler Fokus der Graphothek liegt auf der Förderung junger Künstler:innen und künstlerischer Projekte. Durch Ausstellungen in der Galerie im Fontane-Haus sowie in der Rathaus-Galerie Reinickendorf präsentiert die Einrichtung Werke von etablierten wie aufstrebenden Kreativen – von abstrakten Kompositionen bis zu fotografischen Projekten mit Bezug zur Mark Brandenburg. Besonders prägend war die Zusammenarbeit mit dem Künstler Dennis Fuchs, dessen Arbeiten in der Graphothek ausgestellt wurden. Zudem werden regelmäßig Leihgaben aus dem eigenen Bestand gezeigt, die einen Einblick in die Vielfalt der graphischen Sammlung bieten.
Die Graphothek Berlin versteht sich auch als Ort des Dialogs zwischen Kunst und Literatur. Ausstellungen wie *„Literarische Texte zu Werken der Kunst“* oder *„Auf den Spuren Theodor Fontanes“* verbinden visuelle und schriftliche Ausdrucksformen und laden zum Entdecken historischer und zeitgenössischer Bezüge ein. Besonders beliebt sind die Schülerprojekte, die in Kooperation mit lokalen Schulen wie der Bettina-von-Arnim-Schule entstehen und digitale sowie analoge künstlerische Ansätze erkunden – etwa das Projekt *„Ich, Berlin“* oder *„Das digitale Ich“*.
Mit einem rollstuhlgerechten Zugang und einem Programm, das von klassischen Druckgrafiken bis zu experimentellen Installationen reicht, richtet sich die Graphothek an ein breites Publikum. Die Ausstellungen in Reinickendorf und der Austausch mit der Galerie Russi Klenner oder dem Fontane-Haus unterstreichen die Bedeutung der Einrichtung als kulturelles Zentrum mit regionalem und überregionalem Strahlkraft. Ob als Inspirationsort für Künstler:innen oder als Ort des künstlerischen Staunens – die Graphothek Berlin bietet stets neue Perspektiven auf die Welt der Grafik.
Als lebendige Galerie mit über fünf Jahrzehnten Tradition (seit 1968) bleibt die Graphothek ein unverzichtbarer Ort für alle, die sich für die Entwicklung zeitgenössischer Kunst und ihre vielfältigen Ausdrucksformen begeistern. Durch die enge Verbindung zu Reinickendorf und die Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen wie der Rathaus-Galerie wird sie zum lebendigen Teil des kulturellen Lebens im Bezirk.