Stadtpark

Gutspark Mahlsdorf

Hultschiner Damm 320, 12623 Berlin

Highlights

  • Charlotte von Mahlsdorf war eine Museumsleiterin und Gründerin des Gründerzeitmuseums in Berlin-Mahlsdorf.
  • Sie wurde 1928 in Berlin-Mahlsdorf geboren und galt später als Ikone der LGBT-Bewegung.
  • Ihre Autobiografie „Ich bin meine eigene Frau“ wurde 1992 verfilmt.

Tipps

  • Führung im Gutshaus bietet Einblicke in die Gründerzeit.
  • Parkplatz begrenzt, früh anreisen empfohlen.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Sommer Frühling Herbst

Naturpark Gutspark Mahlsdorf: Ausflug in Berlins Gruenflaeche

Der Gutspark Mahlsdorf liegt im Berliner Stadtteil Mahlsdorf im Bezirk Marzahn-Hellersdorf und zählt zu den besonders reizvollen Ausflugszielen in der Hauptstadt. Umgeben von historischem Ambiente und gründerzeitlicher Kultur, bietet der Park nicht nur eine ruhige Erholungsmöglichkeit inmitten der Natur, sondern auch einen spannenden Einblick in die Lebensgeschichte einer der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten Berlins: Charlotte von Mahlsdorf. Der Ort verbindet Naturerlebnis mit kultureller Tiefe und lädt jährlich von April bis November zu Spaziergängen, Entdeckertouren und kulturhistorischen Begegnungen ein.

Charlotte von Mahlsdorf, geboren als Lothar Berfelde, war eine Wegbereiterin der LGBT-Bewegung und Museumsgründerin des Gründerzeitmuseums, das heute im Gutshaus Mahlsdorf beheimatet ist. Ihre außergewöhnliche Lebensgeschichte beginnt bereits in der Kindheit: Bereits früh interessierte sie sich für Frauenkleidung und antike Alltagsgegenstände. Nach einem bewegten Leben in der NS-Zeit und der Zeit danach sammelte sie ab den 1940ern Jahren Möbel, Porzellan und andere Stücke aus der Gründerzeit, um sie vor dem Verfall zu bewahren. So entstand in den ehemaligen Gutshofgebäuden eine einzigartige Sammlung, die heute Besucher aus aller Welt anzieht.

Der Gutspark selbst umgibt das historische Gutshaus und lädt mit seinen Wegen, Bäumen und grünen Flächen zu entspannten Wanderungen ein. Besucher können sowohl die Museumsgutshofanlage erkunden als auch die weitläufigen Parkanlagen genießen. Besonders im Frühling und Sommer erblühen zahlreiche Blumen und Pflanzen, die den Ort zu einem idealen Ort für Spaziergänge und Picknicks machen. Die Atmosphäre des Parks spiegelt den Geist von Charlotte von Mahlsdorf wider – eine Atmosphäre, die durch ihre Lebensleistung geprägt ist. Das Gründerzeitmuseum im Gutspark Mahlsdorf ist bis heute ein kulturelles Zentrum, das die Sammlung und Lebensleistung von Charlotte von Mahlsdorf würdigt. Die Räumlichkeiten beherbergen originale Möbel, historische Alltagsgegenstände und persönliche Erinnerungsstücke, die einen authentischen Einblick in die Zeit der Gründerjahre ermöglichen.

Die Verfilmung ihrer Autobiografie „Ich bin meine eigene Frau“ trug maßgeblich dazu bei, dass Mahlsdorf deutschlandweit bekannt wurde und bis heute als Symbol für Individualität und Selbstbestimmung gilt. Der Gutspark Mahlsdorf ist somit mehr als nur ein grüner Ort am Stadtrand – er ist ein kultureller Anziehungspunkt, der Natur, Geschichte und Persönlichkeit auf eine besondere Weise vereint. Ob als Ausflug für Familien, als Ort der Erholung oder als kulturinteressierter Besucher – der Park lädt dazu ein, innezuhalten, zu entdecken und sich von der besonderen Atmosphäre von Mahlsdorf inspirieren zu lassen.

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Häufige Fragen zu Gutspark Mahlsdorf

Wer war Charlotte von Mahlsdorf?
Charlotte von Mahlsdorf, geborene Lothar Berfelde, war eine Museumsleiterin und Gründerin des Gründerzeitmuseums in Berlin-Mahlsdorf. Sie gilt als Ikone der LGBT-Bewegung. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist das Gründerzeitmuseum in Berlin-Mahlsdorf?
Das Gründerzeitmuseum in Berlin-Mahlsdorf wurde von Charlotte von Mahlsdorf gegründet und von ihr langjährig geleitet. Es zeigt Alltagskultur der Berliner Gründerzeit. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wie kam es zur Berühmtheit von Charlotte von Mahlsdorf?
Durch die Verfilmung ihrer Autobiografie 'Ich bin meine eigene Frau' durch Rosa von Praunheim wurde sie deutschlandweit bekannt. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia