Denkmal/Gedenkstätte

Hans Geiger

Charlottenstraße 87 - 90, 10969 Berlin

Highlights

  • Hans Geiger war ein deutscher Physiker, bekannt für den Geigerzähler.
  • Er forschte in Berlin an Radioaktivität und kosmischer Strahlung.
  • Geiger leitete das Physikalische Institut der TH Berlin ab 1936.

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Eigenschaften

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Der nach Johannes „Hans“ Wilhelm Geiger benannte Eintrag in Berlin bezieht sich auf den namensgebenden Physiker, der maßgeblich zur Erforschung der Radioaktivität beigetragen hat. Geiger wirkte in Berlin als Leiter des Physikalischen Instituts der Technischen Hochschule und beschäftigte sich unter anderem mit kosmischer Strahlung. Bekannt wurde er vor allem durch die Entwicklung des Geiger-Müller-Zählrohrs, landläufig als „Geigerzähler“ bekannt, das er gemeinsam mit seinem Doktoranden Walther Müller entwickelte. Diese Erfindung ermöglichte erstmals präzise Messungen radioaktiver Strahlung und ist bis heute ein wichtiges Messinstrument in Wissenschaft und Technik.

Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Laufbahn war Geiger sowohl in Deutschland als auch international tätig. Nach seiner Zeit in Manchester unter Ernest Rutherford kehrte er 1912 zur Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin-Charlottenburg zurück, wo er ein eigenes Labor für Radioaktivitätsforschung aufbaute. In dieser Zeit arbeitete er mit namhaften Physikern wie James Chadwick und Walther Bothe zusammen. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Artillerie-Offizier und war in Fritz Habers Gaseinsatztruppe tätig. Nach dem Krieg forschte er weiter in Berlin, habilitierte sich 1924 und wurde später an verschiedenen Universitäten zum Professor berufen, ehe er 1936 Direktor des Physikalischen Instituts in Berlin wurde.

Geiger war nicht nur Forscher, sondern auch wissenschaftlicher Herausgeber. Gemeinsam mit Karl Scheel gründete er 1920 die renommierte Zeitschrift für Physik, deren Schriftleitung er ab 1936 allein innehatte. Er spielte eine Rolle in der frühen deutschen Kernforschung und nahm an den Gründungssitzungen des Uranvereins teil. Während er zunächst eine Intensivierung der Forschung befürwortete, sprach er sich später in einem Gremium des Reichsforschungsrats gegen eine weitere staatliche Förderung der Kernenergieforschung aus. Sein wissenschaftliches Schaffen prägte die Physik des frühen 20. Jahrhunderts nachhaltig.

Heute ist Hans Geiger vor allem durch seine Beiträge zur Atom- und Kernphysik in Erinnerung geblieben. In Berlin, wo er einen Großteil seiner Forschungsarbeit betrieb, wird sein Name mitunter auch im Zusammenhang mit Behörden geführt, die sich mit gesellschaftlichen und verwaltungstechnischen Themen beschäftigen – ein Hinweis auf die Namensgleichigkeit mit Einrichtungen wie der Familienkasse Berlin-Brandenburg, die jedoch inhaltlich nichts mit dem Physiker zu tun hat. Dennoch bleibt Geiger als Wissenschaftler eine zentrale Figur der Berliner Forschungsgeschichte.

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Häufige Fragen zu Hans Geiger

Wer war Hans Geiger in Berlin?
Hans Geiger war ein deutscher Physiker, der ab 1912 an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin-Charlottenburg ein Labor für Radioaktivität leitete. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Entdeckung machte Hans Geiger in Berlin?
In Berlin baute Hans Geiger ein Labor für Radioaktivität auf und entwickelte dort mit Walther Müller den Geigerzähler. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Mit wem arbeitete Hans Geiger in Berlin zusammen?
In Berlin arbeitete Hans Geiger mit James Chadwick und Walther Bothe, unter anderem an radioaktiven Messungen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielte Hans Geiger im Ersten Weltkrieg in Berlin?
Während des Ersten Weltkriegs diente Hans Geiger als Artillerie-Offizier und arbeitete in Fritz Habers Gastruppe in Berlin im Gaskrieg mit. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia