Haus Cumberland
Highlights
- Das Haus Cumberland am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg wurde 1911/12 von Robert Leibnitz erbaut und ist denkmalgeschützt.
- Es diente als Hotel, Sitz verschiedener Behörden und wurde 2011 zu einem modernen Geschäfts- und Wohnhaus umgebaut.
- Das Gebäude beherbergte unter anderem das Reichswirtschaftsministerium, diverse NS-Ämter und später die Berliner Oberfinanzdirektion.
Tipps
- Das Haus Cumberland befindet sich in zentraler Lage am Kurfürstendamm und bietet eine historische Architektur mit restaurierten Innenhöfen.
- Gegenüber liegt der George-Grosz-Platz, ideal für einen Spaziergang nach dem Besuch.
- Im Umfeld gibt es gehobene Dienstleister und Ärzte, die Besucher gezielt aufsuchen können.
Eigenschaften
Über Haus Cumberland
Das Haus Cumberland zählt zu den bedeutenden Kulturdenkmälern Berlins und thront in zentraler Lage am Kurfürstendamm zwischen Bleibtreustraße und Schlüterstraße. Das Gebäudeensemble, das im frühen 20. Jahrhundert errichtet wurde, erstreckt sich über eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern und beeindruckt durch seine architektonische Eleganz sowie seine historische Vielschichtigkeit. Ursprünglich als exklusives Hotel konzipiert, dient es heute sowohl Wohn- als auch Geschäftszwecken und zählt zu den kulturellen und städtebaulichen Highlights im Berliner Bezirk Charlottenburg.
Das Gebäude wurde von dem bekannten Architekten Robert Leibnitz entworfen, der auch für das Hotel Adlon verantwortlich war. Es sollte als luxuriöses „Boarding Palace“ fungieren, bot ursprünglich aufwendig gestaltete Innenhöfe sowie zahlreiche Suiten, die mit Hauspersonal betreut werden sollten. Die ursprüngliche Nutzungsidee scheiterte jedoch frühzeitig, was letztlich zum Konkurs des Bauherrn führte. Im Laufe der Jahre wurde das Haus Cumberland vielfach umgenutzt: Von der Unterbringung staatlicher Ämter über die Nutzung als Sitz verschiedener Ministerien bis hin zu kulturellen Zwecken wie Kinos und Restaurants – das Gebäude durchlief eine bewegte Geschichte, die eng mit der Entwicklung Berlins verknüpft ist.
Nach der Wende wurde das ehemalige Hotel zunächst von der Berliner Oberfinanzdirektion genutzt, ehe es für mehrere Jahre leerstand. In den 2000er Jahren erfolgte eine umfassende Sanierung, die das Gebäude erneut in den urbanen Kontext integrierte. Heute beherbergt das Haus Cumberland moderne Eigentumswohnungen, Büros, Geschäfte sowie ein stilvoll gestaltetes Restaurant, das an das Pariser Etablissement La Coupole erinnert. Die Fassade und die Innenräume wurden sorgfältig restauriert und zeigen den denkmalgeschützten Charakter des Gebäudes.
Aufgrund seiner zentralen Lage am Kurfürstendamm und seiner historischen wie architektonischen Bedeutung ist das Haus Cumberland ein beliebtes Ziel für Kulturinteressierte und Tourist*innen. Die gepflegte Atmosphäre, die erstklassige Gastronomie und die königliche Bedienung sorgen für ein gehobenes Ambiente, das sowohl für einen kurzen Stopp als auch für einen längeren Aufenthalt einlädt. Direkt gegenüber befindet sich der George-Grosz-Platz, was die kulturelle Anziehungskraft der Umgebung unterstreicht. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 von 5 Sternen genießt das Haus Cumberland einen hervorragenden Ruf bei Besucher*innen.