Hybrid Lab
Highlights
- Hybrid Lab fördert transdisziplinäre Lehre und Forschung an TU Berlin und UdK Berlin seit 2008 als Teil des NAVI BC-Projekts.
- Ausgezeichnet als ‚Ort im Land der Ideen‘ 2016, verbindet das Lab Wissenschaft, Kunst und Transfer in hybriden Formaten.
- Seit 2022 stärkt ein achtköpfiger Vorstand die öffentliche Vermittlung und Repräsentation beider Hochschulen.
Tipps
- Die Ausstellung zeigt aktuelle Projekte aus der Zusammenarbeit zwischen TU Berlin und UdK Berlin, die transdisziplinäre Ansätze in Forschung und Kunst aufzeigen.
- Für Besucher besteht die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, die hybride Methoden in Lehre und künstlerischer Praxis vermitteln und praktische Anwendungen aufzeigen.
- Die Plattform bietet eine Übersicht über Formate, die Nachwuchswissenschaftler*innen und Künstler*innen dabei unterstützen, innovative Konzepte im Bereich Createch zu entwickeln.
Eigenschaften
Hybrid Lab Berlin: Kulturzentrum für Ausflüge
Das Hybrid Lab in Berlin ist ein innovatives Kulturzentrum und Forschungsinstitut, das als akademischer Inkubator die Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft brücken will. Entstanden aus dem Projekt *„Nachhaltige Vitalisierung des kreativen Quartiers auf und um den Campus Charlottenburg“*, verbindet es die Expertise der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) und der Universität der Künste Berlin (UdK Berlin). Als Plattform für hybrides Denken fördert es transdisziplinäre Formate, die Lehre, Forschung und öffentliche Partizipation vernetzen – besonders im Bereich „Createch“, also kreativer Technologien.
Sein Ansatz ist geprägt von einer dritten Mission: dem Transfer von Wissen in die Öffentlichkeit. Durch Workshops, Ausstellungen und Kooperationen mit Start-ups und Unternehmen vermittelt das Hybrid Lab nachhaltige Praktiken und innovative Ansätze. Ziel ist es, Führungskräfte und Unternehmer*innen aus dem kreativen Sektor für ökologische und soziale Verantwortung zu sensibilisieren. Gleichzeitig dient es als Moderator für komplexe Forschungsprozesse, in denen Kunst, Technik und Gesellschaft dialogisch zusammenwirken.
Die Plattform wurde 2016 als *„Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“* gewürdigt und hat sich seitdem als wichtiger Knotenpunkt für Nachwuchswissenschaftler*innen und Künstler*innen etabliert. Durch die Erweiterung des Vorstands auf acht Mitglieder wird die Vielfalt der beteiligten Disziplinen noch stärker repräsentiert – von Ingenieurwissenschaften bis zu künstlerischen Praktiken. So entsteht ein Raum, der nicht nur Ideen generiert, sondern auch ihre Umsetzung in gesellschaftlich relevante Projekte begünstigt.
Als lebendige Schnittstelle zwischen akademischer Forschung und öffentlichem Diskurs setzt das Hybrid Lab Maßstäbe für eine Kultur, die Technologie, Kunst und Nachhaltigkeit gleichberechtigt denkt. Ob durch Lehrformate, Forschungsprojekte oder partizipative Formate – hier wird Wissen nicht nur produziert, sondern aktiv in die Praxis übertragen. Damit leistet es einen Beitrag dazu, wie Berlin als Stadt der Ideen und des Wandels funktioniert.