Kulturzentrum

Kreativstadt Weißensee

Neumagener Str., 13051 Berlin

Highlights

  • Denkmalgeschütztes Fabrikareal aus den 1930ern als Kulturzentrum seit 2005 – 3000 m² Ausstellungsfläche für Künstler.
  • Kombiniert Ateliers, Café ‚Sartre‘ mit Terrasse, Kulturhalle und Arbeitsplätze für 400 Menschen in Weißensee.
  • Ehemalige Stasi-Anlage und Finanzamt: Heute internationaler Kreativstandort mit Gastronomie, Events und historischer Architektur.

Tipps

  • Das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Askania-Werke bietet mit seiner historischen Architektur einen einzigartigen Rahmen für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Kulturzentrum Weißensee: Kreativstadt Berlin

Die Kreativstadt Weißensee ist ein lebendiges Kulturzentrum im Herzen des gleichnamigen Berliner Stadtteils und ein prägender Ort für Kunst, Handwerk und kreatives Schaffen. Entstanden aus einem historischen Industriekomplex, der ursprünglich von den Raspe-Werken als Produktionsstätte errichtet wurde, trägt das denkmalgeschützte Gebäude heute die Spuren seiner wechselvollen Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es kurzzeitig als Kommandantur der Sowjetunion, bevor es später von der Staatssicherheit und später als Finanzamt genutzt wurde. Heute ist es ein pulsierender Treffpunkt für Künstler, Designer und kreative Unternehmen, die hier Arbeitsplätze, Ausstellungsflächen und ein inspirierendes Umfeld vorfinden.

Das Angebot der Kreativstadt Weißensee ist vielfältig und richtet sich an ein breites Publikum. Ergänzt wird das Programm durch das Künstlercafé „Sartre“ mit seiner großen Terrasse, das nicht nur als kulinarischer Anlaufpunkt, sondern auch als Ort des Austauschs dient. Daneben gibt es eine moderne Kantine, die Besucher und Mitarbeiter versorgt, sowie Freizeitflächen, die zum Verweilen einladen.

Die Kreativstadt Weißensee ist mehr als nur ein Kulturzentrum – sie ist ein Ort der Begegnung und des Miteinanders. Rund 400 Menschen arbeiten hier in Bereichen wie Kunst, Design, Eventmanagement und Gastronomie, wobei das Zentrum kontinuierlich ausgebaut wird, um neue Angebote zu schaffen. So sollen in naher Zukunft weitere Mitarbeiter eingestellt werden, um die Vermietung von Räumen, Ausstellungen und Events zu stärken. Die Infrastruktur rund um das Gelände unterstützt dieses Konzept: In der Nähe liegen Fahrradverleihstationen, ein Badesee und Naherholungsgebiete wie das Weißenseer Teichgebiet, das als grüne Lunge des Viertels dient.

Die Geschichte des Geländes ist eng mit der des Stadtteils verbunden. Ursprünglich als Askania-Werke erbaut, wurde das Gebäude nach dem Krieg kurzzeitig als Rathaus von Weißensee genutzt, bevor es in den 2000er-Jahren zu einem modernen Kultur- und Gewerbezentrum umfunktioniert wurde. Der Entwurf des Architekten Richard Schubert prägt bis heute das Erscheinungsbild des Komplexes. Die Kreativstadt Weißensee setzt auf diese historische Substanz und schafft gleichzeitig einen Raum für Innovation, in dem traditionelle Handwerkskunst und moderne Kunst aufeinandertreffen – ein einzigartiges Stück lebendige Stadtgeschichte mitten in Berlin-Weißensee.

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