Kulturzentrum

kulturBdigital

Grunewaldstraße 61-62, 10779 Berlin-Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Highlights

  • kulturBdigital ist ein Berliner Kulturzentrum, das seit 2018 digitale Themen wie Barrierefreiheit, IT-Tools und Resilienz für Kulturschaffende aufbereitet und vernetzt.
  • Das Zentrum bietet Workshops zu Audiowalks, Social-Media-Optimierung und Open-Source-Lösungen wie dem VIKUS Viewer für digitale Archive – praxisnah und partizipativ.
  • Seit 2025 engagiert sich kulturBdigital für ein Berliner Kulturfördergesetz mit Fokus auf digitale Infrastruktur und IT-Bedarfe der Kultureinrichtungen.

Tipps

  • Die Veranstaltungen bieten Einblicke in aktuelle Entwicklungen wie barrierefreie Social-Media-Inhalte oder die Umsetzung von Audiowalks für kulturelle Projekte.
  • Der Fokus auf kollaborative Formate ermöglicht den Austausch zwischen Akteur:innen aus verschiedenen Berliner Kultursparten und digitalen Fachbereichen.
  • Die Präsentation von Open-Source-Tools wie dem VIKUS Viewer zeigt praktische Anwendungen für die digitale Nachnutzung von Archiven und Sammlungen.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Kulturzentrum Tempelhof-Schöneberg: Ausflugskultur entdecken

Das kulturBdigital ist ein innovatives Kulturzentrum im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg, das sich als zentraler Austauschort für digitale Transformation in der Kulturszene etabliert hat. Hier finden Kulturakteur:innen aus allen Sparten – von Bühnen und Orchestern über Museen bis hin zu Gedenkstätten – einen Raum für kollegialen Dialog und Wissensaustausch zu IT- und Digitalthemen. Das Forum dient als Plattform, um aktuelle Herausforderungen wie barrierefreie Social-Media-Inhalte, den Einsatz digitaler Technologien in der Kunst oder strategische IT-Servicebedarfe zu diskutieren.

Ein zentrales Anliegen von kulturBdigital ist es, praxisnahe Lösungen für die Berliner Kulturszene zu entwickeln. Durch Showcases, Workshops und partizipative Formate werden Grundlagen wie Suchmaschinenoptimierung, Urheberrecht oder digitale Barrierefreiheit vermittelt – immer mit Fokus auf die spezifischen Bedarfe der Einrichtungsträger. Besonders hervorgehoben wird die Entwicklung offener Tools, die von anderen Kultureinrichtungen nachgenutzt werden können, etwa der VIKUS Viewer, eine Open-Source-Anwendung zur einfachen Präsentation digitaler Archive.

Seit seiner Gründung steht kulturBdigital im engen Austausch mit der Senatsverwaltung und der Berliner Kulturszene, um digitale Kompetenzen nachhaltig zu stärken. Aktuell wird das Projekt im Rahmen eines Berliner Kulturfördergesetzes diskutiert, das die Rolle der Digitalität in der kulturellen Förderung neu definieren soll. Themen wie institutionsübergreifende IT-Schwerpunkte oder die Verknüpfung analoger und digitaler Sammlungen stehen dabei im Mittelpunkt – immer mit dem Ziel, partizipative und kollaborative Arbeitsformen zu fördern.

Die Initiativen von kulturBdigital reichen von der Entwicklung interaktiver Ausstellungsformate bis hin zu barrierefreien Übertitelungslösungen für Aufführungen. Kooperationen mit Einrichtungen wie dem Computerspielemuseum oder der Neuköllner Oper zeigen, wie digital gestützte Projekte das kulturelle Erleben bereichern – etwa durch spielerische App-Konzepte oder Echtzeit-Übersetzungen. Damit leistet kulturBdigital einen wichtigen Beitrag dazu, dass Berliner Kulturinstitutionen souverän mit den Herausforderungen der Digitalisierung umgehen.

Ob als Impulsgeber für digitale Strategien oder als Vernetzungsort für kreative Lösungen – kulturBdigital verbindet Theorie und Praxis und macht digitale Teilhabe für alle Kulturschaffenden zugänglich. Durch die Einbindung einer breiten Zielgruppe aus Museen, Bibliotheken und Gedenkstätten wird sichergestellt, dass die Angebote direkt auf die Bedürfnisse der Berliner Kulturszene zugeschnitten sind. So trägt das Zentrum dazu bei, dass Digitalität nicht nur als Werkzeug, sondern als integraler Bestandteil kultureller Innovation verstanden wird.

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