Kurt Marcus
Highlights
- Kurt Marcus wurde 1942 nach Riga deportiert und dort ermordet.
- Er war in Berlin geboren und lebte zuletzt in der Rüdigerstraße 51, Lichtenberg.
Tipps
- Besucher können den Stolperstein von Kurt Marcus in der Rüdigerstr. 51 in Berlin-Lichtenberg finden.
- Die Gedenkstätte erinnert an das Schicksal des 1894 in Berlin geborenen Kurt Marcus, der 1942 nach Riga deportiert und dort ermordet wurde.
- Interessierte können weitere biografische Informationen über Kurt Marcus auf der Website der Stolpersteine Berlin einsehen.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Denkmal Berlin - Kurt Marcus
Der POI „Kurt Marcus“ erinnert in Berlin an das Schicksal eines jüdischen Bürgers, das eng mit der Geschichte des Bezirks Lichtenberg verbunden ist. Kurt Marcus wurde im Berlin des späten 19. Jahrhunderts geboren und lebte zuletzt in der Rüdigerstraße 51 im Bezirk Lichtenberg. Dort wurde ihm 2019 ein sogenannter Stolperstein verlegt – eine Gedenkform, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung ehren soll. Seine Biografie spiegelt die Tragödie vieler Berliner Bürger wider, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft deportiert und ermordet wurden.
Die Deportation Kurt Marcus’ fand im Januar 1942 statt, als er gemeinsam mit anderen Jüdinnen und Juden von Berlin aus nach Riga gebracht wurde. Dort verlor er sein Leben, ein Opfer der systematischen Vernichtungspolitik des NS-Regimes. Der Stolperstein vor seinem ehemaligen Wohnhaus in Lichtenberg dient seither als stille Erinnerung an ihn und seine Familie. Die Gedenksteine in Berlin sind Teil eines größeren Projekts der Koordinierungsstelle Stolpersteine, das sich der Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen verschrieben hat.
Der Bezirk Lichtenberg, in dem Kurt Marcus lebte, ist heute Schauplatz vieler solcher Erinnerungsorte. Die Gegend, die in der Nähe des ehemaligen Frankfurter Ostens liegt, war einst Wohngebiet vieler jüdischer Familien. Im Zuge der NS-Verfolgung wurden zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner deportiert. Die Stolpersteine tragen dazu bei, diese Geschichte sichtbar zu machen und das kollektive Gedächtnis wachzuhalten. Die Verlegung eines solchen Gedenksteins ist stets mit intensiver Recherche verbunden, um möglichst genau die Lebensdaten und Umstände der Opfer zu rekonstruieren.
Die Erinnerung an Kurt Marcus steht exemplarisch für die vielen unbekannten Schicksale, die im Rahmen der Schoah aus Berlin verschwanden. Sein Name, seine Geburts- und Todesdaten sowie der Ort seiner Deportation sind auf dem Stolperstein in der Rüdigerstraße eingraviert. Diese Form der Erinnerungskultur erlaubt es, das Leben der Opfer in den Alltag der Stadt zurückzuholen – an zentralen Orten, an denen sie einst gelebt haben. Der Stolperstein wird regelmäßig von Passantinnen und Passanten entdeckt und erinnert so fortwährend an die Geschichte und die Opfer des Nationalsozialismus in Berlin.
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Häufige Fragen zu Kurt Marcus
Wer ist Kurt Marcus in Berlin?
Quelle: website
Was ist die Bedeutung des Stolpersteins für Kurt Marcus?
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Gibt es heute noch Spuren oder Gedenkorte zu Kurt Marcus in Berlin?
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