See

Laßzinssee

13587 Berlin

Highlights

  • Der Laßzinssee ist ein 12 Hektar großer ehemaliger Baggersee im Berliner Ortsteil Hakenfelde.
  • Er ist seit 2017 Teil des Naturschutzgebiets Eiskeller und Spandauer Luchwald.
  • Der See ist nicht öffentlich zugänglich, aber über den Berliner Mauerweg erreichbar.

Tipps

  • Der Laßzinssee ist nicht zum Baden freigegeben, da er sich auf dem Gelände des ehemaligen Baggersees befindet und naturnah erhalten bleibt.
  • Über den Berliner Mauerweg kann der See erreicht und von einem Aussichtsturm aus betrachtet werden.
  • In der Nähe des Sees liegen die Laßzinswiesen, die bereits im Brandenburger Hoheitsgebiet liegen und zum Spazierengehen einladen.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Romantisch Ganzjährig

Über Laßzinssee

Der Laßzinssee befindet sich im Berliner Ortsteil Hakenfelde im Bezirk Spandau. Das rund 12 Hektar große Gewässer entstand als ehemaliger Baggersee und ist heute nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Ufer des Sees kann jedoch über den Berliner Mauerweg erreicht werden, der in unmittelbarer Nähe verläuft. Ein Aussichtsturm bietet die Möglichkeit, den See aus einer erhöhten Position zu betrachten, ohne das Gelände direkt betreten zu müssen.

Ursprünglich bestanden in den 1970er Jahren Pläne, den See nach Ende des Kiesabbaus in einen öffentlichen Badesee umzuwandeln. Diese Vorhaben wurden jedoch nicht umgesetzt. Seit 2017 ist der Laßzinssee Teil des Naturschutzgebiets „Eiskeller und Spandauer Luchwald“, was den natürlichen Charakter des Gewässers und seiner Umgebung unterstreicht. Südlich des Sees erstrecken sich auf brandenburgischem Hoheitsgebiet die Laßzinswiesen, ein weiteres ökologisch bedeutsames Gebiet.

Der See dient heute vor allem als Naherholungsgebiet für die Natur, wobei der direkte Zugang für Besucher nicht vorgesehen ist. Diese Schutzfunktion spiegelt sich auch in der Landschaftsplanung wider, die den Erhalt der ökologischen Vielfalt im Bereich des Spandauer Luchwaldes fördert. Aufgrund seiner Lage am Mauerweg ist der Laßzinssee dennoch für Spaziergänge und Radtouren erreichbar, auch wenn er selbst nicht betreten werden darf.

Kritik gibt es von Besucherseite insbesondere im Zusammenhang mit illegaler Angeltätigkeit. Mehrfach wurde bemängelt, dass sogenannte Schwarzangler den See und das Ufer stark belasten. Dazu gehören nicht nur die allgemeine Verschmutzung des Geländes, sondern auch die Gefahr durch liegen gebliebene Angelzubehörteile, die insbesondere für seltene Vogelarten wie Eulen eine Bedrohung darstellen. Bisher erfolgte seitens der zuständigen Behörden jedoch keine wirksame Maßnahme zur Bekämpfung dieses Problems.

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