Denkmal/Gedenkstätte

Lothar Herbst

Salzburger Str. 21, 10825 Berlin

Highlights

  • Lothar de Maizière war von April bis Oktober 1990 erster demokratisch gewählter Ministerpräsident der DDR.
  • Er trat 1991 als CDU-Stellvertreter zurück und gab sein Bundestagsmandat auf.
  • Zuvor wirkte er als Rechtsanwalt und Orchestermusiker in Berlin.

Tipps

  • Das Gebäude ist nicht rollstuhlgerecht, weder Eingang noch Innenausbau sind barrierefrei gestaltet.
  • Mitarbeiter sind hilfsbereit und unterstützen bei Fragen oder Problemen.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahn U4/U7 Bayerischer Platz oder U Rathaus Schöneberg, Bus M46/M43.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Denkmal Lothar Herbst Berlin

Der „Lothar Herbst“ in Berlin ist ein nach dem ehemaligen ostdeutschen Politiker und Juristen Lothar de Maizière benannter Ortsteil oder Stadtbezirk, der heute vor allem durch seine historische Bedeutung und seine Funktion als Sitz wichtiger staatlicher Institutionen bekannt ist. De Maizière, der von 1990 als erster demokratisch gewählter Ministerpräsident der DDR fungierte, spielte eine zentrale Rolle bei der Wiedervereinigung Deutschlands. Seine politische Laufbahn war jedoch auch von Kontroversen geprägt, insbesondere durch Vorwürfe der Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR unter dem Decknamen „Czerni“. Diese Vorwürfe führten zu seinem Rücktritt aus dem Bundesministeramt Ende 1990.

Heute beherbergt das Areal in Berlin mehrere wichtige Einrichtungen der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz. Zu den bekanntesten zählen die Sozialen Dienste der Justiz, welche sich um Gerichtshilfe und Bewährungshilfe kümmern. Diese Institutionen leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration von Straftätern sowie zur Unterstützung von Opfern und Angehörigen. Die Räumlichkeiten sind zentral in Berlin gelegen und verfügen über gute Verkehrsanbindungen, etwa an nahegelegene U-Bahn-Stationen. Besucher berichten von einer hilfsbereiten und kompetenten Mitarbeiterstruktur, wenngleich die Barrierefreiheit im Gebäude und am Eingang noch Verbesserungspotenzial aufweist.

Das Gelände ist nicht nur für seine administrative Bedeutung bekannt, sondern auch für seine kulturelle und historische Dimension. Die Nähe zu wichtigen Orten der Berliner Geschichte sowie die Verbindung zur politischen wie juristischen Entwicklung Deutschlands nach der Wende machen den Standort zu einem interessanten Ausflugsziel für Interessierte der Zeitgeschichte. Veranstaltungen wie Berufsmessen oder Tag der offenen Tür bieten Einblicke in die Arbeit der Justizbehörden und fördern den Dialog zwischen Institutionen und Bürgerinnen.

Die Umgebung des Standorts ist sowohl städtebaulich als auch infrastrukturell gut erschlossen. In unmittelbarer Nähe befinden sich weitere wichtige Behörden sowie Einrichtungen, die sich mit Wirtschaft, Recht und Verwaltung beschäftigen. Dies unterstreicht die Rolle des Standorts als Knotenpunkt staatlicher Dienstleistungen und bürgernaher Verwaltung. Die Kombination aus historischem Erbe, politischer Relevanz und moderner Verwaltungsstruktur macht den „Lothar Herbst“ zu einem bemerkenswerten Ort in Berlin.

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Häufige Fragen zu Lothar Herbst

Wer ist Lothar de Maizière?
Lothar de Maizière ist ein deutscher Jurist, Musiker und ehemaliger Politiker (CDU). Er war vom 12. April bis 2. Oktober 1990 erster demokratisch gewählter und letzter Ministerpräsident der DDR. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielte Lothar de Maizière bei der Wiedervereinigung?
Lothar de Maizière wirkte maßgeblich an der deutschen Wiedervereinigung mit. Er führte die CDU in der DDR und wurde später Bundesminister für besondere Aufgaben. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

War Lothar de Maizière mit dem MfS verbunden?
Ja, er wurde 1992 als inoffizieller Mitarbeiter (IM) des MfS unter dem Decknamen „Czerni“ identifiziert, was zu seinem Rücktritt aus dem Ministeramt führte. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche beruflichen Stationen hatte Lothar de Maizière in Berlin?
In Berlin studierte er Bratsche und Rechtswissenschaft. Er arbeitete als Bratschist und später als Rechtsanwalt, u. a. beim Obersten Gericht der DDR. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia