Martin Ledermann
Highlights
- Martin Ledermann war ein jüdischer Anwalt aus Berlin, der 1933 mit seiner Familie in die Niederlande emigrierte.
- Seine Tochter Sanne Ledermann wurde 1928 in Berlin geboren und galt als eine der besten Freundinnen von Anne Frank.
- Die Familie Ledermann musste 1943 nach Auschwitz deportiert werden, wo Sanne und ihre Eltern ermordet wurden.
Tipps
- Terminvereinbarung online nutzen, um Wartezeiten zu minimieren.
- Bei Unklarheiten direkt nachfragen, da die Praxis mehrsprachige Unterstützung anbietet.
- Alternativen Termin außerhalb der Öffnungszeiten sollte man kritisch prüfen lassen.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Martin Ledermann in Berlin entdecken
Der nach wie vor bestehende Praxisbetrieb unter dem Namen „Martin Ledermann“ in Berlin ist ein medizinischer Dienstleister mit einer Verzahnung von Geschichte und Gegenwart. Obwohl der Name an die jüdische Familie Ledermann erinnert, insbesondere an Susanne „Sanne“ Ledermann, einer Freundin von Anne Frank, ist die heutige Einrichtung eine moderne medizinische Praxis. Sie befindet sich im Berliner Bezirk Neukölln und gehört zum medizinischen Versorgungszentrum Berlinomed, das auf Chirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie sowie Laserchirurgie spezialisiert ist. Die Praxis wird fachärztlich geleitet und bietet neben privat versicherten Patienten auch Behandlungen für Kassenpatienten an.
Die Namensgebung ehrt indirekt die Familie Ledermann, deren tragisches Schicksal eng mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust verbunden ist. Sanne Ledermann wurde 1928 in Berlin geboren und wuchs in einer jüdischen Familie auf. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh die Familie in die Niederlande, wo Sanne enge Freundschaften mit Anne Frank und Hanneli Goslar einging. Diese Freundschaft prägte ihre Kindheit, doch mit Beginn der NS-Verfolgung in den Niederlanden wurde das Leben der Familie zunehmend bedrohlich. 1943 wurden Sanne Ledermann und ihre Eltern deportiert und im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet. Ihre Schwester Barbara überlebte den Holocaust.
Die heutige medizinische Praxis trägt den Namen Martin Ledermann – vermutlich in Anlehnung an einen Angehörigen der Familie – und steht somit symbolisch für das Andenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Gleichzeitig bietet sie moderne medizinische Versorgung in mehreren Fachbereichen. Neben Chirurgie und Orthopädie werden auch spezialisierte Leistungen wie Laserchirurgie angeboten. Die Praxis legt Wert auf eine internationale Ausrichtung und ermöglicht durch ein multikulturelles Team eine medizinische Betreuung in verschiedenen Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Türkisch, Russisch und weitere.
Die Bewertungen der Praxis im Internet sind gemischt. Während einige Patienten die fachliche Kompetenz und die Behandlung durch einzelne Ärzte loben, gibt es auch Kritik, insbesondere an der Organisation und am Empfangspersonal. Besonders bemängelt wurden unkoordinierte Terminvergaben und ein mangelndes Zuhören bei Patientenwünschen. Mit einem Durchschnitt von 3 von 5 Sternen spiegeln die Bewertungen ein uneinheitliches Kundenerlebnis wider, das Raum für Verbesserungen lässt.
Trotz der widersprüchlichen Bewertungen bleibt die Praxis ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Infrastruktur in Berlin-Neukölln. Sie verbindet auf eindrucksvolle Weise die Erinnerung an eine jüdische Familie, die im Holocaust ihr Leben verlor, mit der modernen medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Der Name Martin Ledermann steht somit exemplarisch für die Verzahnung von Geschichte, Erinnerung und medizinischer Weiterentwicklung in der Berliner Stadtlandschaft.
Bewertungen
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Häufige Fragen zu Martin Ledermann
Wer war Martin Ledermann in Berlin?
Quelle: wikipedia
Welche Bedeutung hat Martin Ledermann heute in Berlin?
Quelle: wikipedia
Gibt es einen Arzt namens Martin Ledermann in Berlin?
Quelle: website
Welche Rolle spielte Martin Ledermann im Kontext der Frank-Familie?
Quelle: wikipedia