Moderne
Highlights
- Die Siedlungen der Berliner Moderne sind sechs von der UNESCO anerkannte Wohnbauten im Stil des Neuen Bauens.
- Errichtet zwischen 1913 und 1934, prägten sie den Sozialen Wohnungsbau und die Architektur des 20. Jahrhunderts.
- Bruno Taut und Martin Wagner waren führende Planer, später beteiligten sich auch Gropius und Scharoun.
Tipps
- Besuchen Sie die sechs UNESCO-Welterbestätten der Berliner Moderne, darunter die Weiße Stadt und die Siemensstadt, um Architektur der 1920er und 1930er Jahre hautnah zu erleben.
- Die Galerie der Moderne in Berlin zeigt zeitgenössische Kunst und Designmöbel im Kontext der Bauhaus-Ästhetik.
- Öffnungszeichen der Galerie: Dienstag bis Donnerstag 14–19 Uhr, Freitag bis Samstag 10–14 Uhr – Terminvereinbarung empfohlen.
Eigenschaften
Über Moderne
Die Galerie der Moderne in Berlin befindet sich im Stadtbezirk Steglitz und widmet sich der Präsentation von Kunst und Design aus der Moderne bis in die Gegenwart. Der Fokus liegt auf Werken aus privaten Sammlungen, darunter Gemälde, Plakate, Grafiken sowie Skulpturen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zwischen bildender Kunst und Designobjekten, insbesondere Möbeln aus der Bauhaus-Zeit bis hin zu den 1980er Jahren. Die Galerie versteht sich als Ort, der zeitgenössische und historische Strömungen der Moderne in einen dialogischen Zusammenhang stellt.
Die gezeigten Werke spiegeln die Vielfalt der künstlerischen Auseinandersetzung mit Form, Funktion und gesellschaftlichem Kontext wider. Neben wechselnden Ausstellungen bietet die Galerie Raum für den Austausch über künstlerische und gestalterische Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Präsentationen erfolgen in einem bewusst klaren und reduzierten Ambiente, das den Werken selbst den nötigen Raum zur Wirkung gibt und gleichzeitig die Verbindung zur Tradition des Neuen Bauens und der Berliner Moderne aufgreift.
Die Galerie ist Teil einer lebendigen Kulturlandschaft in Berlin und ergänzt das kulturelle Angebot der Stadt um eine Stimme, die sich auf die Avantgarde und deren Weiterwirken konzentriert. Sie dokumentiert nicht nur künstlerische Positionen, sondern zeigt auch, wie sich Ideen der Moderne bis heute fortpflanzen und weiterentwickeln. In dieser Hinsicht verbindet die Galerie die lokale Berliner Kunstszene mit internationalen Strömungen und trägt zur Sichtbarmachung privater Sammlungen bei, die sonst möglicherweise nicht öffentlich zugänglich wären.
Die räumliche und inhaltliche Konzeption der Galerie orientiert sich an der Idee, Kunst und Design als gleichberechtigte Ausdrucksformen zu verstehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Diese Herangehensweise spiegelt sich auch in der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen, Sammlerinnen und Designerinnen wider, die zu einem kontinuierlichen Austausch über Ästhetik, Funktion und gesellschaftliche Relevanz einladen. Die Galerie trägt damit zur lebendigen Auseinandersetzung mit Moderne und Nachmoderne in Berlin bei.