Pendelobelisk
Highlights
- Der Pendelobelisk auf dem Joachimstaler Platz in Berlin ist 27 Meter hoch und steht auf einer Kugel mit 3 Metern Durchmesser.
- Die Skulptur wurde am 19.12.2003 enthüllt und wurde dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Bauunternehmer Thomas Grothe gestiftet.
- Karl Schlamminger, geboren 1935 in Deutschland, hat den Pendelobelisk als Widerspruch zwischen Starrheit und Bewegung konzipiert.
Tipps
- Der Pendelobelisk auf dem Joachimstaler Platz ist eine 27 Meter hohe Skulptur auf einer Kugel, die sich in Bewegung versetzen lässt.
- Die kinetische Installation von Karl Schlamminger wurde 2003 enthüllt und symbolisiert den Widerspruch zwischen Starrheit und Bewegung.
- Aufgrund der Lage im Straßenverkehr und nahe Geschäften kann das Kunstwerk leicht übersehen werden – ein zweiter Blick lohnt sich.
Eigenschaften
Über Pendelobelisk
Der Pendelobelisk in Berlin ist eine bemerkenswerte Skulptur des Künstlers Karl Schlamminger, die am 19. Dezember 2003 auf dem Joachimstaler Platz enthüllt wurde. Mit einer Höhe von 27 Metern steht die monumentale Figur auf einer Kugel mit drei Metern Durchmesser und präsentiert sich als beeindruckendes Beispiel zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum. Die Besonderheit des Pendelobelisken liegt nicht nur in seiner Größe, sondern auch in seiner kinetischen Funktion, die es ermöglicht, die Skulptur in Bewegung zu versetzen – ein bewusster Kontrast zur traditionellen Starrheit klassischer Obelisken.
Gestiftet wurde das Kunstwerk vom Bauunternehmer Thomas Grothe, der damit einen Beitrag zur kulturellen Bereicherung des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf leistete. Der Künstler Karl Schlamminger, 1935 in Deutschland geboren, lebt seit 1979 in München und hat weltweit zahlreiche Skulpturen realisiert, unter anderem in Athen, Lissabon, London, Teheran, Riad, Salt Lake City, Leipzig und München. Sein künstlerisches Konzept des Pendelobelisken verkörpert einen inneren Widerspruch: Während Obelisken gewöhnlich starr und himmelwärts gerichtet sind, verkörpert ein Pendel Bewegung und Dynamik – eine Idee, die Schlamminger in dieser Form plastisch umgesetzt hat.
Obwohl der Pendelobelisk ein architektonisches und künstlerisches Highlight darstellt, fällt er im alltäglichen Straßenlärm Berlins manchmal etwas unauffällig auf. Besucher berichten, dass man beim ersten Vorbeigehen leicht an der Skulptur vorbeischauen kann, besonders wenn man vom nahegelegenen Einkaufsbetrieb oder dem städtischen Trubel abgelenkt ist. Dennoch lohnt sich ein zweiter Blick: Die Skulptur birgt kleine Überraschungen und lädt dazu ein, sich mit dem Spannungsverhältnis von Starrheit und Bewegung auseinanderzusetzen.
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 von 5 Sternen bei zwölf Bewertungen auf Google gehört der Pendelobelisk zu den geschätzten Kultur-Highlights im Westen Berlins. Die Lage auf dem Joachimstaler Platz im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf macht ihn zu einem idealen Zwischenstopp bei kulturellen Erkundungsgängen durch die City-West. Die Umgebung lädt zum Verweilen ein, und die kinetischen Eigenschaften der Skulptur bieten Fotomotiv und Gesprächsthema zugleich.