Galerie

Sammlung Hoffmann

Sophie-Gips-Höfe zentraler Hof, 10119 Sophienstraße 21/Aufgang C

Highlights

  • Die Sammlung Hoffmann in Sophienstraße 21 zeigt seit 1997 wechselnde Teile der privaten Kunstsammlung in den Sophie-Gips-Höfen – von den 1920ern bis heute.
  • Erika Hoffmann stellte bis 2025 in 28 persönlichen Ausstellungen verschiedene Sammlungsteile in ihren Dresdner Wohn- und Arbeitsräumen aus.
  • 2018 schenkte die Familie Hoffmann einen bedeutenden Teil ihrer Sammlung den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Tipps

  • Die Sammlung Hoffmann zeigt in wechselnden Präsentationen Werke aus den 1920er bis 2010er Jahren in den originalen Wohn- und Arbeitsräumen der Gründerinnen.
  • Samstags werden von Kunsthistorikerinnen und Künstlerinnen dialogische Rundgänge durch die Ausstellung angeboten, die aktuelle gesellschaftliche Themen mit den Werken verbinden.
  • Einige Räume der Sammlung Hoffmann bieten einen barrierefreien Zugang, der auch Rollstuhlfahrern einen ungehinderten Besuch ermöglicht.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Galerie Sammlung Hoffmann Sophienstraße 21 C

Die Sammlung Hoffmann in der Sophienstraße 21, Aufgang C, ist eine einzigartige Privatsammlung zeitgenössischer Kunst, die seit 1997 in den Wohn- und Arbeitsräumen der Initiatorinnen Erika und Rolf Hoffmann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Die Sammlung umfasst Werke von den 1920er-Jahren bis in die 2010er-Jahre und wird in jährlich wechselnden Präsentationen neu kontextualisiert. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle gesellschaftliche Themen, die durch die Kunstwerke mit Leben gefüllt werden. Die Ausstellungskonzeption lebt von der persönlichen Auseinandersetzung der Sammler*innen mit den Werken, die in verschiedenen „Einrichtungen“ – insgesamt 28 – immer wieder neu arrangiert werden.

Ein besonderes Anliegen der Sammlung ist die Verbindung von Kunst und Dialog. Begleitet von Kunsthistoriker*innen und Künstler*innen finden regelmäßig samstags geführte Rundgänge statt, die den Besucher*innen einen tiefen Einblick in die Werke und ihre Hintergründe ermöglichen. Die Sammlung Hoffmann versteht sich als Ergänzung zu den etablierten Dresdner Kunstsammlungen und setzt mit ihrem Konzept neue Maßstäbe für die Präsentation zeitgenössischer Kunst. Die Familie Hoffmann hat einen bedeutenden Teil der Sammlung bereits den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden überlassen, während ein weiterer Teil weiterhin in den Sophie-Gips-Höfen zu sehen ist.

Die Räumlichkeiten selbst erzählen von der Geschichte des Ortes. Die Wände und Strukturen spiegeln den Wandel der Architektur wider, etwa durch Restwände, die auf zerstörte Gebäudeteile hinweisen. Obwohl die genauen historischen Details durch einen Brand im Bauamt verloren gingen, bleibt die Atmosphäre der Sammlung ein faszinierender Ort der Reflexion. Die Sammlung Hoffmann ist damit nicht nur ein Ort der Kunst, sondern auch ein Raum für Begegnung und Diskussion – ein lebendiges Archiv zeitgenössischer Ideen.

Besucher*innen können die Sammlung in geführten Gruppen oder bei privaten Terminen erleben, wobei besondere Anliegen wie barrierefreier Zugang oder individuelle Wünsche gerne berücksichtigt werden. Die Sammlung Hoffmann lädt ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern aktiv mit ihr in Dialog zu treten – ein Angebot, das sich an ein breites Publikum richtet und die Grenzen zwischen Privatsphäre und öffentlichem Raum bewusst überschreitet.

Als Teil der Sophie-Gips-Höfe verbindet die Sammlung Hoffmann Kunst, Architektur und gesellschaftliches Engagement. Sie zeigt, wie Privatsammlung und öffentliche Präsentation Hand in Hand gehen können, um neue Perspektiven auf zeitgenössische Kunst zu eröffnen. Wer sich für moderne Kunst und ihre gesellschaftliche Relevanz interessiert, findet hier eine inspirierende und vielschichtige Erfahrung.

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