Skulptur "DAS GEWEHR ZERBRECHEN"
Highlights
- Die Skulptur *„DAS GEWEHR ZERBRECHEN“* gehört zur Peace Gallery des Anti-Kriegs-Museums Berlin und thematisiert Gewaltfreiheit.
- Das Museum wurde 1925 von Pazifist Ernst Friedrich als erstes Anti-Kriegs-Museum der Welt gegründet und zeigt regelmäßig Kunst zu Friedensfragen.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen eine ungehinderte Annäherung an die Skulptur.
- Die Skulptur 'DAS GEWEHR ZERBRECHEN' wird im Kontext der Dauerausstellung zum Thema Anti-Krieg und Friedensbewegung präsentiert.
- In der Peace Gallery finden sich regelmäßig wechselnde Ausstellungen, die künstlerische Perspektiven auf gewaltfreie Konfliktlösung aufzeigen.
Eigenschaften
Skulptur „Das Gewehr zerbrechen“ – Berlin Kultur-Denkmal
Die Skulptur *„DAS GEWEHR ZERBRECHEN“* ist ein kraftvolles Kunstwerk, das im Kontext des Anti-Kriegs-Museums in Berlin steht – einem Ort, der sich der Friedensidee und der Ablehnung von Gewalt verschrieben hat. Das Werk thematisiert symbolisch die Überwindung von Krieg und Zerstörung und gehört zu den markanten Installationen, die das Museum als Ort der Erinnerung und des Dialogs prägen. Die Skulptur ist Teil einer Sammlung, die sich mit der Geschichte der Anti-Kriegs-Bewegung auseinandersetzt und Besucher*innen zum Nachdenken über die Folgen von Gewalt anregt.
Das Anti-Kriegs-Museum, das 1925 vom Pazifisten und Schriftsteller Ernst Friedrich gegründet wurde, gilt als das weltweit erste seiner Art. Es widmet sich der Dokumentation von Kriegsverbrechen, der Friedensbewegung und der künstlerischen Auseinandersetzung mit Gewalt. Die Dauerausstellung zeigt Fotos, Dokumente und Objekte aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, während die Peace Gallery regelmäßig wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler*innen präsentiert. Die Skulptur *„DAS GEWEHR ZERBRECHEN“* passt perfekt in diesen Rahmen, indem sie eine visuelle Metapher für den Bruch mit militaristischer Gewalt bietet.
Die Installation ist nicht nur ein künstlerisches Statement, sondern auch ein Teil eines lebendigen Projekts: Das Museum wird von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen getragen, die gemeinsam mit Künstler*innen, Studierenden und Politiker*innen Ausstellungen konzipieren. Als assoziiertes Mitglied der War Resisters International (WRI) engagiert sich das Museum zudem international für Abrüstung und den Schutz der Menschenrechte. Die Skulptur steht somit für eine Haltung, die Krieg als „Verbrechen gegen die Menschheit“ ablehnt – eine Botschaft, die bis heute aktuell bleibt.
Besucher*innen können die Skulptur im Rahmen von Führungen oder eigenständigen Besuchen erleben, wobei der Zugang rollstuhlgerecht gestaltet ist. Das Museum verbindet historische Aufarbeitung mit zeitgenössischer Kunst und lädt dazu ein, sich mit den Ursachen und Folgen von Krieg auseinanderzusetzen. Besonders die Kombination aus Dauerausstellung und wechselnden Ausstellungen macht den Ort zu einem einzigartigen Ort der Reflexion in Berlins kultureller Landschaft.
Wer sich für Kunst als Mittel des Friedensengagements interessiert, findet hier nicht nur eine eindrucksvolle Skulptur, sondern auch eine inspirierende Umgebung. Die Arbeit des Museums und seiner Künstler*innen zeigt, wie Kunst gesellschaftliche Debatten anstoßen und Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart bauen kann. Die Skulptur *„DAS GEWEHR ZERBRECHEN“* ist dabei ein zentrales Element – ein Mahnmal, das zum Umdenken auffordert und gleichzeitig Hoffnung auf eine gewaltfreie Zukunft vermittelt.