Museum

Stasimuseum

Normannenstraße 20/Haus 1, 10365 Berlin

Highlights

  • Das Stasimuseum befindet sich im ehemaligen Dienstsitz von Erich Mielke, dem langjährigen Minister für Staatssicherheit der DDR.
  • Es zeigt in Originalräumen die Arbeitsweise der Stasi und Widerstandsbewegungen in der DDR.
  • Träger des Museums ist der Verein ASTAK, gegründet von Bürgerrechtlern im Jahr 1990.

Tipps

  • Das Museum befindet sich im Originalbau der ehemaligen Stasi-Zentrale und ist nur zu bestimmten Zeiten geöffnet.
  • Eintrittskarten sollten vorab online gebucht werden, da der Zugang begrenzt ist.
  • Führungen finden täglich statt, eine Anmeldung ist für Gruppen ratsam.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug ins Stasimuseum Berlin entdecken

Das Stasimuseum in Berlin ist eine bedeutende Gedenkstätte und Forschungseinrichtung, die sich mit der Geschichte der Staatssicherheit (Stasi) der ehemaligen DDR beschäftigt. Es befindet sich im Haus 1 auf dem Gelände der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Lichtenberg. Das Gebäude entstand 1960/61 und war bis 1989 der Dienstsitz von Erich Mielke, dem langjährigen Minister für Staatssicherheit. Hier haben Besucher die Möglichkeit, die Arbeitsräume von Mielke und seinen Mitarbeitern im originalen Zustand zu sehen und so einen authentischen Einblick in die Funktionsweise der Stasi zu erhalten.

Kernstück des Museums ist die Dauerausstellung „Staatssicherheit in der SED-Diktatur“, die die Entstehung und Entwicklung der Stasi sowie ihre Methoden zur Überwachung der DDR-Bevölkerung dokumentiert. Die Ausstellung verdeutlicht eindrucksvoll, wie das MfS im Auftrag der SED nahezu alle Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger kontrollierte. Neben Exponaten und originalen Dokumenten wird auch die Geschichte des Widerstands gegen das Regime thematisiert. Die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße wird vom Verein Antistalinistische Aktion Berlin-Normannenstraße e. V. (ASTAK) getragen, der 1990 von Bürgerrechtlern gegründet wurde, um die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit voranzutreiben.

Die Entstehung des Stasimuseums geht auf die Ereignisse der friedlichen Revolution 1989/90 zurück. Am 15. Januar 1990 wurde die Stasi-Zentrale von Demonstranten besetzt, um die systematische Vernichtung von Aktenmaterial zu verhindern. Diese Besetzung ermöglichte es, zahlreiche Dokumente zu retten, die heute Grundlage der Ausstellungen und Forschungsarbeit sind. Die Räumlichkeiten des Museums bieten nicht nur eine ständige Ausstellung, sondern auch Raum für zeitgenössische Auseinandersetzungen mit der Dikturgeschichte und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Das Stasimuseum spielt eine zentrale Rolle bei der Aufklärung der Methoden und Strukturen der Stasi sowie bei der Sensibilisierung junger und erwachsener Besucher für die Bedeutung von Freiheit und Menschenrechten. Es ist ein Ort der Erinnerung, der Bildung und des politischen Lernens. Durch seine zentrale Lage im ehemaligen Machtzentrum der Stasi in Berlin-Lichtenberg ist es eng mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts verbunden und ein lohnendes Ziel für alle, die sich für Zeitgeschichte und die Aufarbeitung der SED-Diktatur interessieren.

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Häufige Fragen zu Stasimuseum

Wo befindet sich das Stasimuseum in Berlin?
Das Stasimuseum befindet sich im Haus 1 der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Lichtenberg. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wer trägt das Stasimuseum Berlin?
Träger des Stasimuseums ist der Verein Antistalinistische Aktion Berlin-Normannenstraße e. V. (ASTAK), gegründet 1990 von Bürgerrechtlern. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was zeigt das Stasimuseum?
Das Museum informiert mit Ausstellungen über die Tätigkeit der Staatssicherheit, Widerstandsbewegungen und das politische System der DDR. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Öffnungszeiten hat das Stasimuseum?
Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage von 11 bis 18 Uhr. Stand Juni 2026.

Quelle: website